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Das Gesicht kenn’ ich doch ...

Fernsehstar wirbt für Mode aus Ahnsen Das Gesicht kenn’ ich doch ...

Als Zehnjährige steht sie in einem Kinderballett auf der Bühne, mit elf zum ersten Mal vor einer Kamera: für die Vorabendserie „Kommissar Freytag“.

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Mögen’s pastelligpink, pudrig und zuckersüß: Schauspielerin Michaela May und Designerin Tinekken Feick.

Quelle: pr.

Ahnsen. Mit dreizehn gibt die gebürtige Münchnerin noch unter ihrem Geburtsnamen Gertraud Mittermayr in „Onkel Toms Hütte“ ihr Leinwanddebüt, noch im selben Jahr folgt der Film „Heidi“. Danach reißen die Engagements für die Jugendliche, die sich inzwischen den Künstlernamen Michaela May zugelegt hat, nicht mehr ab. Seit diesem Frühjahr zeigt sich der Film- und Fernsehstar von einer ungewohnten Seite: als Model für Mode. Nicht für irgendwelche Mode, sondern für die der Ahnser Designerin Martina „Tinekken“ Feick. Und das kam so…

 „Von je her verkörperte die Schauspielerin Michaela May mit ihrem so liebenswerten krausen Kopf für mich die Attribute meines Mode-Labels“, sagt die Künstlerin aus Ahnsen, die mit dem Dreiklang der Begriffe wild, frech und wunderbar für ihre Kreationen wirbt. Mitte März las die Modeschöpferin in dieser Zeitung einen Vorbericht zu einer Veranstaltung zum Thema „Energetisch sanieren“, bei der May als Klimabotschafterin der Klimaschutzagentur Weserbergland auftrat.

 Eine regelrechte Initialzündung. Es folgte ein Telefonat mit Mays Management, dann eine E-Mail, in der Tinekken ihre Arbeiten vorstellte und fragte, ob die Schauspielerin sich vorstellen könne, als Sympathieträgerin des „Tinekken“-Labels in Erscheinung zu treten.

 „Etwa eine Woche lang habe ich nichts gehört“, erinnert sich Feick. Schließlich sei eine Mail des Managements eingetroffen. May finde sehr spannend, was sie da über das Modelabel aus dem Schaumburger Land gelesen habe. Anbei die Handynummer für die weitere Kontaktaufnahme.

 Gesagt, getan – angerufen. „Da hat sie gleich gesagt: Wissen Sie was? Ich bin morgen für eine Veranstaltung in Bückeburg; wir können uns am nächsten Tag treffen.“ An jenem Tag holte die Designerin die Schauspielerin im Bückeburger Hotel ab und fuhr mit ihr die paar Kilometer nach Ahnsen. „Was soll ich sagen: Wir waren von der ersten Sekunde an Schwestern im Geiste.“ Offenkundig war der Film- und Fernsehstar angetan von der Art, wie man im Hause Feick zu leben weiß. Derart angetan, dass das Projekt „Sympathieträgerschaft“ binnen Augenblicken zu einem Selbstläufer wurde.

 Es war May, die bei diesem Treffen anregte, die Tinekken-Kollektion 2015 in Form eines Fotoshootings bekannt zu machen. Mit ihr als Model. Ein Wort gab das andere. Die Ideen sprudelten nur so. „Wir haben uns richtig hochgepuscht“, erinnert sich Feick an diesen Tag. Und zitiert die Schwester im Geiste mit der Idee: „Ich bin ja am Samstag bei Frank Elstner, da könnte ich deinen pinkfarbenen Mantel doch gleich anziehen.“ Was dann auch so geschah.

 Und nicht nur das. Rund um die Ostertage waren May und ihr Ehemann, der Regisseur Bernd Schadewald, zurück in Schaumburg. Nicht nur, aber auch um ein paar schöne Tage im Hause Feick zu verbringen. Nicht nur, aber auch, um die „Tinekken“-Fotosession abzulichten. Rollen dabei spielten der Fotograf Sebastian Gerhard aus Hannover und dessen Team, als Visagistin Stefanie Conrad von „Kamm und Schere“ aus Bückeburg, als unverzichtbare Stützen Bernd Schadewald und Frizz Feick und – natürlich – die Esel Henry und Carlos sowie Bernhardiner Lindgren.

 Längst haben die bei diesem Treffen entstandenen Bilder die Runde gemacht. „Die Yellow Press greift das Thema mittlerweile sehr gerne auf“, berichtet Feick vom medialen Echo dieser freundschaftlichen Kooperation. Fortsetzungen folgen. Garantiert.

 Übrigens: Bei der am morgigen Donnerstag beginnenden Landpartie in Bückeburg ist das „Tinekken“-Label gleich links hinter Schlossbrücke zu finden, tägliche Modenschauen zum Thema „Flowerpower“ jeweils um 15.15 Uhr inklusive. Den musikalischen Rahmen steckt das Duo „Softbarjazz“ (Frizz Feick und Bernd Suchland) mit Hippie-Hoppie-Flowerpower-Jazz ab.

 Ebenfalls zum Vormerken: Der nächste „Waschtag“ an dem Feick’schen Anwesen in Ahnsen ist auf den 28. Juni terminiert. Erwartet werden unter anderem Künstler aus Leipzig.

thm

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