Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Die Eilser CDU zieht jetzt alle Register

Ahnsen Die Eilser CDU zieht jetzt alle Register

Dass es in der Zeit nach der Ära Heinz Grabbe im Rat Ahnsen möglichst reibungslos weitergeht, das ist das Bestreben der vier CDU-Kandidaten, die sich derzeit um einen Sitz im Gemeinderat bewerben – und dafür erstmals auch auf Kommunikationsplattformen wie Twitter und Facebook mobil machen, wo sie insbesondere um die Jungwähler der Zielgruppe 16 plus werben.

Voriger Artikel
Ahnsen tritt Planungshoheit an den Landkreis ab
Nächster Artikel
Notfallfahrten: Anwohner fürchten um ihre Nachtruhe

Die Ahnser CDU-Kandidaten (von links): Carsten Borrmann, Dieter Gutzeit, Robert Pavlista, Markus Dreier.

Quelle: pr

Ahnsen (tw). Dieter Gutzeit als „alter Hase“, Markus Dreier, der sich auch für einen Sitz im Eilser Rat bewirbt, sowie die Neulinge Carsten Borrmann und Robert Pavlista sind bereit, sich mit vollem Elan für die Ahnser Belange einzusetzen.

Das wurde bei den vielen Treffen im Vorfeld der am 11. September stattfindenden Kommunalwahl deutlich, wo das Quartett mehrere Ideen festgehalten hat, die im Falle einer Wahl auch umgesetzt werden sollen. Gutzeit: „Diese Ideen und Anregungen öffentlich zu benennen ist aber im jetzigen Stadium noch verfrüht, denn gerade in der nächsten Ratsperiode spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, die jetzt noch nicht abzuschätzen sind.“ So würden Klinikneubau, Zufahrt zur Klinik, Baustellenverkehr, die marode L 451, die Frage, wer Gemeindedirektor wird, wie man mit Haushaltsmitteln umgeht und vieles mehr die neu gewählten Ratsmitglieder reichlich beschäftigen.

Einig sind sich aber alle darüber, dass es eine noch engere und vertrauensvollere Zusammenarbeit der Fraktionen geben muss; dabei wird der Informationsfluss untereinander als am wichtigsten angesehen. „Das“, sagt Gutzeit, „gilt aber nicht nur im Rat, sondern auch gegenüber den Ahnser Bürgern.“ Bereits jetzt seien Vorbereitungen getroffen worden, speziell das Internet dafür intensiv zu nutzen. Außerdem soll der „Ahnser Treff“ wieder aufleben, bei dem die Bürger sich ebenfalls hautnah informieren können.

Wie erreiche ich junge Wähler? Mit Internet, Facebook, Twitter und Co.? Diese Frage hat sich Gutzeit auch als Vorstandsmitglied beim CDU-Samtgemeindeverband Eilsen gestellt, wo er für den Internetauftritt verantwortlich ist: Für ihn ist klar: „Mit Zeitungsberichten, Flyern und Plakaten erreicht man diese Gruppe im Alter von ,16{FSPACE}+’ sicherlich nicht.“

Zuerst musste daher eine neue Internetseite her: Gemeinsam mit dem Heeßer Christian Bedey, mit dem zusammen Gutzeit auch den Internetauftritt der Gemeinde Bad Eilsen gestaltet hat (wir berichteten), wurde eine neue professionelle Web-Präsentation für den CDU-Samtgemeindeverband ins Netz gestellt, der sich nach Dafürhalten der Christdemokraten sehen lassen kann. Alle Mitgliedsorte im Samtgemeindeverband haben sich an den Kosten beteiligt.

Über die Inhalte der alten Seite hinaus haben Gutzeit und Bedey jede Menge Informationen im Zusammenhang mit den Kommunalwahlen eingestellt. So sind alle CDU-Kandidaten mit teilweise umfangreichen Personendaten und Aussagen vertreten; alle Wahlflyer gibt’s auch zum Download.

Weiterhin wurde ein Facebook-Eintrag „CDU Eilsen“ eingerichtet, wo jeder Facebook-Teilnehmer die neuesten Meldungen nachlesen und eigene Kommentare einfügen kann. Auch „Twittern“ kann man demnächst – als sogenannter „Follower“ ist man dann noch schneller informiert und kann andere selbst informieren. In den heimischen Zeitungen und auf Plakaten und Flyern wird in diesen Tagen darauf hingewiesen. Auch Kandidaten sind inzwischen bei Facebook aktiv.

Gutzeit: „Ob durch diese Aktivitäten junge Wähler für die Kommunalwahl und auch später für die Ereignisse in ihrem Heimatort mehr als bisher interessiert werden können, bleibt noch offen – aber einen Versuch ist es sicher allemal wert.“

Für die weitere Zukunft ist geplant, auf diesem Wege auch die Bürger in den Gemeinden sehr viel schneller und umfassender als bisher über Ereignisse und Planungen zu informieren. „Wenn die Bürger den Räten und Verwaltungen auch eigene Wünsche und Vorstellungen mitteilen und sich untereinander austauschen, kann so ein Kommunikationsforum entstehen, bei dem bereits im Vorfeld Missverständnisse ausgeräumt werden“, ist Gutzeit überzeugt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg