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Kooperation heißt das Gebot der Stunde

Bildung einer großen Sportgemeinschaft? Kooperation heißt das Gebot der Stunde

Gedanken über die Bildung einer großen Sportgemeinschaft in Eilsen mit fast 2000 Mitgliedern haben bei der jüngsten Generalversammlung des TSV Ahnsen die Runde gemacht.

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Die erfolgreiche Tischtennis-Jugendmannschaft der Spielgemeinschaft Luhden-Ahnsen mit ihrem Trainer Dieter Grosser.

Quelle: sig

Ahnsen. Ausgesprochen hat sie Holger Brandt. Die Idee dazu sei ihm im Hinblick auf zunehmend leerere kommunale Kassen zugetragen worden, so der TSV-Chef.

Die Vision würden viele heute zwar noch mit Skepsis betrachten, aber man werde sehen, wohin der Weg führt. So oder so bestehe aber die Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns der drei großen Vereine in der Samtgemeinde. Das solle sowohl auf gesellschaftlicher Ebene geschehen als auch bei Jugendfreizeiten und einem gemeinsamen Sporttag.

Jugend-Spielgemeinschaft im Tischtennis

Zum Treffen erschienen waren auch Vertreter des TSV Bad Eilsen und des Luhdener SV, die als Kooperationspartner begrüßt wurden. Brandt hat die Zeichen der Zeit erkannt und dafür gesorgt, dass sich die Vorstände von Zeit zu Zeit austauschen und gemeinsam Veranstaltungen ausrichten. Das sei natürlich ausbaubar, so Brandt. Immerhin gebe es zwischen Ahnsen und Luhden bereits eine Jugend-Spielgemeinschaft im Tischtennis, deren Mitglieder mit ihrem Trainer besonders geehrt wurden.

Dass sich auch die Samtgemeinde über solche Formen der Zusammenarbeit freut, machte Bernd Schönemann in seinem Grußwort deutlich. Der Bürgermeister berichtete, dass auf dem Sportplatz in Heeßen der Zaun zur Kindertagesstätte errichtet wurde und auch die Laufbahn wieder hergestellt wird. Den TSV Ahnsen belohnte Schönemann mit einem Spendenscheck.

In seinem Bericht erklärte Brandt, dass sich auch der TSV in einem harten Wettbewerb mit gewerblichen Anbietern von Sport- und Freizeitaktivitäten befinde. Man müsse sich noch mehr als bisher auf den Wandel in allen Lebensbereichen einstellen. Es werde schwieriger, Mannschafts- und Gruppensport zu betreiben. Der Hang zu Trendsportarten und damit zum Individualsport nehme zu.

Keine Probleme beim Führungspersonal

Generell geht es dem TSV gut: Er leidet nicht an Mitgliederschwund, ist wirtschaftlich gesund und hat keine Probleme beim Führungspersonal. Der TSV zählt mehr als 400 Mitglieder. Die meisten gehören zur Fußballsparte. Es folgen die Abteilungen Gymnastik, Tennis und Tischtennis sowie der Spielmannszug.

Christel Bergmann, stellvertretende Vorsitzende des TSV Bad Eilsen, wies darauf hin, dass ihr Verein im Herbst sein 50-Jähriges feiert. Die Kreismeisterschaften im Boule werden wieder im Kurpark ausgetragen. sig

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