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Dreht sich bald alles um die Buche?

Ahnsen Dreht sich bald alles um die Buche?

Wild sieht er aus, der Kreisverkehr an der Eilsener Straße, dort, wo die neue Kreisstraße 73 in die Verbindung zwischen Ahnsen/Eilsen und Obernkirchen mündet.

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Diese Montage zeigt: Mit einer Rotbuche soll der Kreisverkehr geschmückt werden.

Quelle: Montage: pr.

Ahnsen. Gleich vis-à-vis liegt die Gaststätte „Zum grünen Kranz“ – ein Zusammenhang zwischen diesem Namen und der straßenbaulichen Maßnahme besteht natürlich nicht. Das Bild wird sich auch schon bald ändern, jedenfalls, wenn es nach der Vorstellung einer Arbeitsgruppe im Ahnser Gemeinderat geht. Die schlägt eine pflegeleichte und kostengünstige Lösung vor: einen Baum.

Der Kreisverkehr liegt auf Ahnser Gebiet, weshalb der Gemeinderat des Dorfes bei der Gestaltung des kreisrunden Verkehrsleitbauwerks in Gestalt besagter Arbeitsgruppe ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat. „Wir waren zu Dritt: Dazu gehörten Wolfgang Faulhaber von der SPD, Sandra Schütte für die Verwaltung und ich“, beschreibt Ratsherr Dieter Gutzeit (CDU) die Zusammensetzung besagten Gremiums. Allzu groß ist der Beratungsbedarf offenbar nicht gewesen. „Wir haben uns nur einmal getroffen“, so Gutzeit weiter. Im Vorfeld besagter Zusammenkunft habe er mehrere Fotomontagen erstellt. „Mit deren Hilfe konnten wir uns alle besser vorstellen, wie das am Ende wohl aussehen könnte.“

Einer dieser Vorschläge griff eine aus Obernkirchen stammende Idee auf, die Mitte des Kreisverkehrs mit einem Kunstwerk des Bildhauersymposions zu schmücken. Das wäre sehr teuer geworden, im Raum standen Kosten in Höhe eines fünfstelligen Betrages. „Das wollten wir aber nicht und haben es auch nicht weiter verfolgt – wir wollten da den einfachen Weg gehen“, erläutert Gutzeit.

Eine weitere Montage sah vor, das grüne Rund mit einer Buchsbaum-Hecke zu umgeben. „Von einem Gärtner, den wir um Rat gefragt haben, stammt der Vorschlag, in der Mitte der Grünfläche eine Rotbuche zu pflanzen, um die herum Rasen gesät wird“, so Gutzeit. Das sei einerseits ohne besonderen Aufwand und daher schnell angelegt; darüber hinaus sei es auch leicht zu pflegen.

Der Vorschlag kam an, die drei Mitglieder des Arbeitskreises waren damit einverstanden. „Das Thema war dann innerhalb von zwei Minuten erledigt“, erinnert sich Gutzeit. Die Kosten sollen, so der Ratsherr weiter, auf jeden Fall unterhalb von 1000 Euro bleiben. Inzwischen liege auch ein Angebot eines heimischen Landschaftsgärtners vor. Gutzeit: „Dieses haben wir zusammen mit dem Bepflanzungsvorschlag dem Landkreis vorgelegt.“ Die Behörde muss dem Ansinnen jetzt noch zustimmen. Mit Widerspruch seitens der Behörde rechnet die Arbeitsgruppe nicht.

Und wann soll der Kreisverkehr sein neues Gesicht erhalten? „Vermutlich im Frühjahr 2016, vielleicht auch noch im Winter“, mag Gutzeit sich in dieser Frage nicht festlegen. tm

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