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„Ein Riesengewinn für Ahnsen“

Neubau K73 eingeweiht „Ein Riesengewinn für Ahnsen“

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum neuen Klinikum Schaumburg, ein ebenso wichtiger Schritt für mehr Verkehrssicherheit in Ahnsen und Röhrkasten: Montagnachmittag ist der Neubau der Kreisstraße 73 nach knapp zweijähriger Bauzeit offiziell eingeweiht worden.

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Montagnachmittag ist der Neubau der Kreisstraße 73 nach knapp zweijähriger Bauzeit offiziell eingeweiht worden.

Quelle: kk

Ahnsen/Röhrkasten (kk). Mit der Straße wird das im Bau befindliche Klinikum an das Straßennetz angebunden. Ein Knotenpunkt ist ein neuer Kreisverkehr zum Anschluss an die K11 Richtung Röhrkasten/ Obernkirchen und Bad Eilsen/Ahnsen. Außerdem gibt es eine Einmündung in die L451 Richtung Ahnsen und B65. Landrat Jörg Farr hob den reibungslosen Bau der neuen Straße hervor und unterstrich ihre Bedeutung für die Anbindung des neuen Gesamtklinikums.

Einen anderen Aspekt stellten der Eilser Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann und Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer heraus: Die neue Straße verbessere die Verkehrssicherheit in Röhrkasten und Ahnsen erheblich. Schönemann: „Ein Riesengewinn für Ahnsen.“ Man könne fast schon von einer Umgehungsstraße für das Dorf sprechen. Der Verkehr habe schon während der letzten Bauphase abgenommen.

Weitere Fortschritte für die Gemeinde würden folgen: Für 2016 sei nun die Sanierung der maroden L451 und die Erneuerung der Ahnsener Auebrücke geplant. Dort verschwindet der Mittelständer, was eine deutliche Verbesserung des Hochwasserschutzes bedeute. Apropos Überschwemmungsschutz: Im Rahmen des Baus von Klinikum und neuer Kreisstraße ist auch in diesen Bereich investiert worden. Ziel: die Renaturierung der Aue. Die Verbreiterung des Flussbettes soll dem Gewässer mehr Raum geben. Zudem ist die Uferzone abgeflacht worden. Das Fassungsvolumen erhöht sich, die Fließgeschwindigkeit nimmt ab. Bei Hochwasser lässt sich auf diese Weise der Pegel der Aue gegenüber dem bisherigen Zustand um etwa 50 Zentimeter absenken.

Den reibungslosen Ablauf der Straßenbauarbeiten hoben Kreisbaudezernent Fritz Klebe und Markus Brockmann, der Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, auf Nachfrage hervor. Besonders erfreulich: Der prognostizierte Kostenrahmen wird eingehalten. Der Landrat nannte eine Summe von 6,45 Millionen Euro.

Dafür wurden 1,5 Kilometer Kreisstraße und 500 Meter Anbindungen gebaut. Die Straße ist 6,50 Meter breit, zuzüglich jeweils 1,50 Meter Bankett. Sie wird durchgehend von einem abgetrennten Radweg begleitet.

Erheblich zur Finanzierung hat das Land Niedersachsen beigetragen, das 70 Prozent der Kosten übernimmt. Kein Wunder also, dass die zuständige Finanzsachbearbeiterin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Hannover, Marion Strelow, mit zur Schere greifen durfte, als die Bürgermeister und der Landrat das Absperrband durchschnitten und die Straße damit offiziell für den Verkehr freigaben – rechtzeitig für den jetzt beginnenden Innenausbau des Klinikums, der viele Handwerker und Monteure auf die Baustelle führt.

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