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In Shanghai auf väterlichen Spuren

Marathon In Shanghai auf väterlichen Spuren

Es muss etwas mit den Genen zu tun haben, dass der herausragend sportliche Joachim Voigt einen Sohn hat, der in seine Fußstapfen tritt. Lange Laufstrecken und Radtouren sind noch immer eine Spezialität des Unruheständlers und früheren Schwimmsportlers vom VfL Bückeburg. Sein Sohn André nahm kürzlich an einem Marathonlauf in Shanghai teil und schaffte dort eine sehr gute Zeit.

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André Voigt nach der Siegerehrung in Shanghai. Bei so vielen weiblichen Fans muss man gute Leistungen bringen.

Quelle: pr

Ahnsen.  Mit 2:52:11 Stunden rückt André seinem Vater immer näher, der einst mit 2:36:11 für Schaumburg eine Bestzeit über die 42 Kilometer lange Strecke aufstellte. Dass André in Shanghai an den Start ging, lag auf der Hand, denn er ist seit dem vergangenen Jahr für die deutsche Firma Continental in China tätig.

 „Mein Sohn ist sportlich genauso verrückt wie ich, vielleicht sogar noch etwas mehr“, sagte uns. Joachim Vogt (68). Er ist zweifellos stolz auf die Entwicklung seines inzwischen 35-jährigen „Stammhalters“. Er freut sich aber ebenso, dass seine Zeit, die er mit 40 Jahren beim Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg lief, immer noch in Schaumburg Spitze ist. Das gilt auch für den Kreisrekord, den er mit seinem Laufteam vom VfL Bückeburg einst aufstellte.

 André Vogt hat ein betriebswirtschaftliches Studium abgelegt und arbeitet jetzt als Produktmanager in Asien. Schon in sehr jungen Jahren hatte er Zugang zum Sport gefunden. In der „Pampersliga“ spielte er in Bückeburg Fußball. Über die Leichtathletik kam er zum Schwimmen und war bei der SGS Bückeburg etliche Jahre auch ein recht erfolgreicher Wettkampfteilnehmer.

 Anschließend wechselte er zum Basketball und spielte in Lindhorst. Nach einer recht schwierigen Fußverletzung war schließlich auch damit Schluss. Das Studium in Hannover und die Berufsausbildung schränkten seine sportlichen Ambitionen ein. Dennoch startete er bei Triathlon-Wettbewerben (Schwimmen, Laufen. Radfahren). Besonders gern steigt er aufs Rennrad.

 Dass André körperlich noch immer in guter Form ist, beweist die Zeit, die er in Shanghai lief. Seinen deutschen Wohnsitz hat er bei seinen Eltern in Ahnsen. Und die dürfen sich freuen darauf, dass er bei ihnen demnächst einen längeren Urlaub verbringt. Mit dem Vater auf Strecke gehen kann er jedoch vorerst nicht, denn der muss nach einer Meniskus-Operation erst einmal wieder fit werden.

Von Siegfried Klein

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