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Ahnsen Mitte 2016 sollen die Bagger anrücken
Schaumburg Eilsen Ahnsen Mitte 2016 sollen die Bagger anrücken
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00:30 07.11.2014
Der Radweg zwischen Ahnsen und Vehlen soll links von Straßengraben und Baumreihe angelegt werden. Quelle: thm
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Ahnsen

Die Vorbereitungen für beide Maßnahmen sind angelaufen, erste Pläne sind ausgearbeitet worden. Losgehen wird es – so haben die Planer angekündigt – vermutlich im Jahr 2016.

 An die lange Vorgeschichte der Planung erinnerte Hartmut Meyer. Bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Hameln ist er der für Straßenplanung und Immissionsschutz zuständige Sachgebietsleiter. Einen Informationsabend für eine damals weitgehend abgeschlossene Vorplanung hätte es bereits im Januar 2001 gegeben. Eine Sparmaßnahme des Landes jedoch hätte das Vorhaben im Jahr 2006 zum Erliegen gebracht. Die Planung sei schließlich in den Jahren 2010/11 wieder aufgenommen worden. Seither sei das weitere Vorgehen vor allem mit der Verkehrsbehörde und weiteren Trägern öffentlicher Belange abgestimmt worden. Im Sommer dieses Jahres sei mit denjenigen Grundstückseigentümern gesprochen worden, von denen Grund und Boden für den Ausbau benötigt wird.

 Bei der jetzt in Ahnsen vorgestellten Planung handelt es sich Meyer zufolge noch um eine Vorstufe zum Vorentwurf, der allerdings „bis Ende dieses Jahres“ vorliegen soll. Anschließend würden die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren erstellt, welches der Landkreis im Jahr 2015 abzuschließen hoffe. Dieser Verfahrensschritt biete Anliegern eine weitere Möglichkeit, sich zu beteiligen. Zu Beginn des Jahres 2016 würde dann zunächst die Ausführungsplanung erstellt, anschließend die erforderlichen Gewerke ausgeschrieben. Mit einem Baubeginn sei dann ab etwa Mitte 2016 zu rechnen, erläuterte Meyer.

 Finanziert werde der Umbau der Landesstraße aus einem Sonderprogramm des Landes Niedersachsen („Sondervermögen zum Abbau des Investitionsstaus Landesstraßen“), in dem das Vorhaben in Ahnsen „fest verankert“ sei, so Meyer. Mittel für den geplanten Radweg seien darin allerdings nicht enthalten; für diese Maßnahme wird laut Meyer Geld im „prioritären Bereich“ des niedersächsischen Radwegeprogramms eingeplant.

 Die Bauzeit schätzt der Fachmann auf 18 Monate, sie werde sich „bis in das Jahr 2018 hinein“ erstrecken. Hintergrund der langen Dauer: Bevor die Fahrbahnsanierung beginnt, sollen sämtliche Versorgungsleitungen (Regen- und Schmutzwasser, Gas, in Teilbereichen auch Strom und Telekommunikation) erneuert werden. Daher seien „Vollsperrungen nicht zu vermeiden“. thm

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