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Nicht alles auf den Kopf hauen

Ahnsener Seniorenclub zieht Bilanz Nicht alles auf den Kopf hauen

Er hat schon einmal kurz vor der Auflösung gestanden, ist aber dank der Initiative einiger beherzter Mitbürger „gerettet“ worden und feiert in diesem Jahr sogar 40-jähriges Bestehen.

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Die stellvertretende Schatzmeisterin Annegret Schmitz (v.l.), die stellvertretende Vorsitzende Gisela Neuköther und Vorsitzender Jürgen Schmökel.

Quelle: möh

Ahnsen. Die Rede ist vom Seniorenclub Ahnsen, der derzeit immerhin 40 Mitglieder zählt. Und das Schönste: Wenn der Verein zu einer Veranstaltung einlädt, sind wenigstens 30 der Seniorinnen und Senioren mit dabei. Eine Quote, an die andere Vereine nicht einmal denken mögen.

 Mit einem gemeinsamen Grünkohlessen und anschließender Mitgliederversammlung ist der Seniorenclub jetzt ins neue Jahr gestartet. Das Wintergemüse mundete den Anwesenden, sodass der Vorstand den Auftrag erhielt, auch das nächste Jahr mit einem derartigen Essen zu beginnen.

 Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Zustimmung zu den diesjährigen Veranstaltungen, die der Vorstand den Anwesenden schon einmal als Tischvorlage präsentierte. Dabei wurde darauf geachtet, so der Vorsitzende Jürgen Schmökel, dass in jedem Monat irgendein Ereignis auf dem Programm steht. Lediglich den Monat Juli habe man ausgespart, weil „man einmal im Jahr ja auch Urlaub machen möchte“.

 In den Vorjahren gab es immer ein Jahresabschlussessen im November im Landhaus. Dieses Essen sollte nun aber, so die Vorstellung des Vorstandes, erst im Januar 2016 stattfinden. Dafür war im November „nur“ ein Kaffeetrinken geplant. Aber dabei „spielten“ die Senioren nicht mit. Die Versammlung sprach sich einstimmig dafür aus, das Abschlussessen wieder im November im Landhaus stattfinden zu lassen. Termin ist der 17. November. Allein die Uhrzeit muss noch festgelegt werden.

 Mit einem kleinen Festakt um 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus will der Seniorenclub am 20. Oktober sein 40-jähriges Bestehen feiern. Wie das Fest genau aussehen wird, darüber wird sich der Vorstand noch ausgiebig Gedanken machen. „Es ist eine stolze Zeit und muss auch anständig gewürdigt werden. Doch es bedarf einer vernünftigen Vorbereitung“, so Schmökel. Aber dann dürfe es auch nicht so weit kommen, dass die gesamte Kasse „auf den Kopf gehauen“ werde, obwohl letztlich der Seniorenclub kein Sparverein sei. Schmökel betonte, dass für das Jubiläum auf keinen Fall die Mitglieder finanziell herangezogen würden. Das „Geld auf der hohen Kante“ und eventuelle Spenden müssten auf jeden Fall ausreichen, um eine schöne Feier zu bekommen.

 Die stellvertretende Kassenwartin Annegret Schmitz gab in Abwesenheit des Kassenwartes Dieter Gutzeit einen zufriedenstellenden Bericht. Die Prüfer bescheinigten eine saubere und sehr gute Kassenführung, sodass schließlich Schatzmeister, Stellvertreterin und auch dem Vorstand mit Schmökel und dessen Stellvertreterin Gisela Neuköther von der Versammlung Entlastung erteilt wurde.

 Das Programm des Seniorenclubs wird am 17. Februar ab 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus mit einer Faschingsfeier fortgesetzt. Kostüme sind erwünscht. Am 17. März und am 21. April gibt es jeweils ab 15 Uhr ein Kaffeetrinken im Dorfgemeinschaftshaus. Am 18. Mai geht es um 10.30 Uhr von den bekannten Haltestellen mit dem Bus zum Spargelessen ins Gasthaus Winkelhausen und anschließend zu einer Modenschau in Oberlübbe. möh

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