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Sanierung Landesstraße 451 Nicht betroffen

Wem bereitet die um ein Jahr verschobene Sanierung der Landesstraße 451 Probleme? „Uns nicht.“ So lassen sich die Antworten auf Einschätzungen zur jüngsten Entwicklung zusammenfassen, die unsere Zeitung auf Nachfrage beim Betreiber des neuen Klinikums und beim DRK Rettungsdienst und Krankentransport im Landkreis Schaumburg erhalten hat.

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Die holprige Ortsdurchfahrt soll erst ab 2017 saniert werden.

Quelle: Archiv

Ahnsen. Wie berichtet, ist der Baubeginn für die seit Jahrzehnten gewünschte und seit Anfang dieses Jahrtausends konkret geplante Maßnahme ins Jahr 2017 verschoben worden. Als Begründung führt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr planungs- und bautechnische Argumente aufgrund kurzfristig umzusetzender Bundesstraßenmaßnahmen ins Feld.

 Leidtragender könnte beispielsweise die Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg gGmbH als Betreiber des Klinikums sein. Der Umzug ins neue Klinikum soll zum Jahresende erfolgen. In Betrieb gehen soll die neue Einrichtung mit Beginn des Jahres 2017. Auf Anfrage gab Agaplesion-Projektmanagerin Iris Kruse-Faulhaber zu der um Jahr verschobenen Baumaßnahme eine Einschätzung ab: „Der Ausbau ist für uns zu diesem Zeitpunkt dann kein Problem.“ Das Klinikum sei „sozusagen davon nicht betroffen“. Grund: Die Patienten könnten die Einrichtung über die neu gebaute Kreisstraße 73 gut erreichen.

 Eine besondere Rolle spielt die Frage der Erreichbarkeit des Klinikums naturgemäß für die Rettungsfahrzeuge, die Patienten in die Einrichtung transportieren müssen. Diese Aufgabe übernimmt in unserer Region der Verein „DRK Rettungsdienst und Krankentransport im Landkreis Schaumburg“. Bernd Gerberding ist einer der beiden Geschäftsführer dieses Rettungsdienstes. „Wir sind davon nicht betroffen“, kommentierte er den um ein Jahr nach hinten verlegten Umbaubeginn der Landestraße 451. Die Baustelle in der Ahnser Ortsdurchfahrt habe keinerlei Auswirkungen auf die Anfahrt zum Klinikum. „Da sind andere Wege vorgesehen, die auch kürzer sind.“ Aus allen denkbaren Richtungen gebe es „andere primäre Anfahrtswege zum Klinikum“, so Gerberding, die überdies „eigens dafür geschaffen“ worden seien.

 In der Detailsicht bedeutet das: Von der Bundesstraße 65 über die L451 zum Klinikum fahrender Verkehr erreichen die marode Ahnser Ortsdurchfahrt gar nicht, denn er biegt in der Vehler Feldmark in die neu gebaute Kreisstraße 73 ab. Gleiches gilt für den aus Richtung Obernkirchen über die Kreisstraße 11 kommenden Verkehr, der an dem neu angelegten Kreisverkehr zwischen Ahnsen und Röhrkasten ebenfalls in die K73 einbiegt. Und auch Fahrzeuge, die aus Bad Eilsen in Richtung des neuen Klinikums fahren, vermeiden den holprigen Teil der L451 innerhalb Ahnsens, sie biegen nämlich am Ortsausgang des Kurortes in die Obernkirchener Straße (ebenfalls K11) ab, welche zu besagtem Kreisverkehr führt.

 Die einzigen Leidtragenden bleiben mithin die Ahnser selbst, insbesondere jene, die ohnehin an der L451 wohnen.

Von Thomas Meinecke

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