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Senioren drehen auf

Faschingsfeier Senioren drehen auf

Spaß und Fröhlichkeit sind keine Vorrechte der Jugend. Auch in späteren Lebensjahren können sie den Alltag erhellen und verschönern. Einsam wird es erst, wenn das Sofa und die Mattscheibe mehr reizen als die Chance, in Gemeinschaft abwechslungsreiche Stunden zu verbringen. Die Mitglieder des Ahnser Seniorenclubs sind da aus anderem Holz geschnitzt. Sie verstehen zu feiern – auch am letzten Tag der fünften Jahreszeit.

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Schunkeln in froher Runde: Diese „Närrinnen“ haben bei der Karnevalsfeier sichtlich Spaß.

Quelle: sig

Ahnsen. Der Vorstand des Vereins wollte die Karnevalssession nicht ungenutzt vorübergehen lassen. Und damit die Faschingsfeier auch gleich von Beginn an richtig Fahrt aufnimmt, wurde der Keyboarder und Sänger Roy Ostermeier verpflichtet – der Mann, der „in Ahnsen die beste Musi macht“. So wurde er jedenfalls vom Klubchef Jürgen Schmökel begrüßt.

 Und in der Tat sorgte der Mann an den Tasten schnell dafür, dass die Feierlaune der Senioren auf Touren kam. Mit bekannten Melodien und Evergreens ließen sich die Gäste in Bewegung bringen. Sie sangen und schunkelten, einige tanzten sogar.

 Schmökel nutzte eine Pause, um den Brief eines Ehepaars zu verlesen, das dem Verein angehört, das Winterhalbjahr aber immer in Spanien verbringt. Wenn man am Heiligen Abend eine frühlingshafte Außentemperatur von 20 Grad hat, dann könne kaum die richtige Weihnachtsstimmung aufkommen, heißt es in dem Brief. Dann vermissen die Langzeiturlauber auch die ganz besondere Atmosphäre des Festes und die weiße Winterlandschaft in ihrer deutschen Heimat. Dass „Papa Noel“ (und nicht das Christkind) die Geschenke in Spanien erst am 6. Januar bringt, ist für Deutsche auch gewöhnungsbedürftig. Am Schluss des Schreibens freuen sich die fernen Mitglieder, bald wieder an den Events des Ahnser Seniorenclubs teilnehmen zu können.

 Dass man dort zu feiern versteht, das zeigte sich im weiteren Verlauf der Karnevalsfete am „Veilchen-Dienstag“. Zur Kaffeezeit gab es Pfannkuchen, und abends wurde von einem heimischen Küchenmeister ein großes Büfett aufgetischt. Das war die richtige Unterlage für das reichhaltige Getränkeangebot. Und irgendwie klang bei allen Teilnehmern immer wieder das Bedauern durch, dass am Aschermittwoch das gesamte närrische Treiben schon wieder vorbei ist – aber nur bis zum nächsten Mal. sig

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