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Warten auf „AHN2“

Noch kein Bautermin Warten auf „AHN2“

Das Warten auf „AHN2“ geht weiter. Das Kürzel steht für eine kleine Brücke über die Aue, die in Ahnsen seit Jahren in der Diskussion ist – die sogenannte Stapelbrücke. Sie soll neu gebaut werden, auch, um den Hochwasserschutz zu verbessern. Doch der Baubeginn wurde bereits mehrfach verschoben.

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Sein größter Fund

Die Stapelbrücke beim Juli-Hochwasser: Diesmal gab es keine Probleme, dennoch muss neu gebaut werden. Fragt sich nur: Wann?

Quelle: kk

Ahnsen. Nach Auskunft des Landkreises gibt es immer noch keinen konkreten Zeitplan. Der Grund: Aus Kostengründen muss neu geplant werden. Immerhin soll das Projekt Ende dieses Jahres neu ausgeschrieben werden. Landkreis-Pressepressesprecher Klaus Heimann mochte sich aber noch nicht auf einen konkreten Bautermin im kommenden Jahr festlegen. Schließlich müsse erst einmal das Ergebnis der Ausschreibung abgewartet werden.

Damit hatte sich der Landkreis als Bauherr nämlich schon einmal verkalkuliert. „Die Kosten sind durch die Decke gegangen“, sagt Heimann. Da war noch an eine konventionelle Mehrfeldbrücke aus Stahlbeton gedacht worden, die, wie die bestehende Brücke auch notfalls einmal von einem Auto überquert werden kann. Normalerweise dürfen diese Brücke aber auch nur Radfahrer und Fußgänger benutzen. Auf diese Kernnutzung will man sich nun auch bei den neuen Planungen und der neuen Ausschreibung beschränken: Es soll eine leichte Konstruktion für eine reine Rad-/Fußbrücke gewählt werden, die dann auch mit weniger als den zuletzt im Raum stehenden 500000 Euro zu Buche schlagen würde.

Doch warum hängt das Herz der Ahnsener, besonders das der Anwohner an der Aue, so an einer Brücke, die „nur“ in die Feldmark führt und die an einem Weg liegt, der für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt ist? Die Antwort ist einfach: Die Brücke wird nicht nur von Radfahrern und Fußgängern gerne genutzt, sondern spielt auch eine wichtige Rolle im Hochwasserschutzkonzept rund ums neue Klinikum. Zurzeit stellen die engen Durchlässe nämlich ein gefährliches Hindernis dar. Bei Starkregen können die Auefluten schlecht passieren – besonders, wenn sich auch noch Treibgut am massiven Mittelpfeiler der alten Brücke festsetzt. Gerade in den vergangenen Hochwasserwochen warfen immer wieder besorgte Anlieger einen Blick von der Brücke in die Aue.

Daher soll eine neue Brücke, auch die leichte Neukonstruktion, keinen Mittelpfeiler mehr erhalten. kk

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