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Waschhaus soll Gesprächstreff werden

Neuer Treffpunkt für Ahnsen Waschhaus soll Gesprächstreff werden

„Tag der offenen Tür“ – das kennen wir. Und doch: Das war einmal, denn künftig gibt es den „Waschtag“ – jedenfalls in Ahnsen.

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Nordisch-eleganter Touch: Tinekken Feick schwelgt in Pastell.

Quelle: thm

Ahnsen. Die Gestalterin Martina („Tinekken“) Feick und ihr Quer-durchs-kunterbunte-Leben-Gefährte und Musiker Frizz haben ihr Anwesen an der Vehler Straße 2 vor einigen Jahren aufwendig saniert. Auch das 45 Quadratmeter kleine alte Waschhaus. Und dieses wollen die beiden peu à peu zu einem Treffpunkt für Kommunikation und Kultur weiterentwickeln. Los geht’s am Sonntag, 15. März, um 13 Uhr.

Rückblende: In früheren Zeiten – also damals, als Bauknecht noch nicht wusste, was Frauen wünschen, weil es weder Bauknecht gab noch Waschmaschinen – da existierten die Waschtage. In gemeinschaftlich genutzten Einrichtungen kamen die Frauen zusammen. Alle 14 Tage war die kleine Wäsche dran, alle vier Wochen die große. „Das hatte ja auch etwas Kommunikatives.

Da sind viele Frauen zusammengekommen, die diese Begegnungen auch zum Gespräch genutzt haben“, blickt „Tinekken“ Feick zurück. „Das waren schon fast gesellschaftliche Treffen.“ Was lag näher, als diese Idee fürs eigene Waschhaus aufzugreifen? „Wir hoffen, dass wir den Begriff wieder etablieren können“, wünscht sich das Ahnser Kreativpaar.

Wenn dann künftig bei Feicks „Waschtag“ ist, dann sollen die Besucher zu einem Treffpunkt kommen, an welchem sie sich außer Gesprächen auch auf Kulturangebote im weiteren Sinne freuen dürfen – vielleicht Musik, vielleicht Modisches. „Aber auf alle Fälle bedeutet es Leben“, beschreibt Martina Feick die Kernidee.

Ein Wort zur Gestalterin „Tinekken“ Feick: Farblich hat sie sich pastelligen, pudrigen Tönen verschrieben. Das zeichnet schon die von ihr umgestalteten alten Möbel aus und damit setzt sie dezente Akzente bei Porzellangeschirr, Fliesen und Kacheln. Später kam Mode hinzu.

Daheim gestaltet, lässt sie die Strickbekleidung – zunächst nach baltischen Mustern und Schnitten, heute zunehmend auch nach eigenen Entwürfen – im Baltikum herstellen. Dieser nordisch-elegante Touch trifft beim „Waschtag“ auf die Ideen befreundeter Ausstellerkollegen, die ebenfalls zeigen werden, was sie können. Kurz: Der Tag hält allerhand kreative Überraschungen bereit.

Ein musikalisches Glanzlicht wird das Projekt „Lambert singt Feick“ setzen. Der Mediendesigner und Musiker Hannes Lambert aus Hannover ist seit Jahren für Frizz Feicks Plattenprojekte in unterschiedlicher Weise tätig geworden. An diesem Tag (gegen 16 Uhr) wird er als Sänger zu erleben sein. Mit Songs von Frizz Feick, und von diesem am Piano begleitet.

Und weil munterer Plauderton trockene Kehlen und knurrende Mägen produziert, schreit der „Waschtag“ geradezu nach Catering. Das gibt es in kleinem Rahmen, und zwar rustikal, also vor allem mit Reibekuchen und Bier. thm

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