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Wechsel an der Spitze der CDU

Ahnsen Wechsel an der Spitze der CDU

Wachwechsel an der Spitze der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Ahnsen: Robert Pavlista hat von Carsten Borrmann das Amt des Fraktionssprechers übernommen.

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„Wachwechsel“ im Rat der Gemeinde Ahnsen: Carsten Borrmann (l.) hat das Amt des CDU-Fraktionssprechers aus zeitlichen Gründen an Robert Pavlista übergeben.

Quelle: pr.

Ahnsen. Borrmann bekleidete diese Position seit Beginn dieser Legislaturperiode, musste sie aber jetzt aus zeitlichen Gründen abgeben.

Die CDU-Fraktion mit Pavlista, Borrmann, dem ersten stellvertretenden Bürgermeister Dieter Gutzeit und Markus Dreier, der gleichzeitig die Farben der Gemeinde im Samtgemeinderat vertritt, möchte in diesem Jahr einen Umwelttag veranstalten und will auch gleichzeitig einen Kreisel an der Kreuzung an der Schmiede verwirklichen, wenn es denn finanziell machbar ist. Auf der Agenda der Ahnser CDU steht ferner, auch den Schnatgang, der in der Vergangenheit viel Anklang in der Bevölkerung fand und trotzdem in Vergessenheit geriet, wieder aufleben zu lassen.

Die Kreuzung an der Schmiede soll während der Sanierung der Landesstraße auf jeden Fall umgebaut werden. Und das kostet auch Geld, wie Gutzeit und Pavlista unisono erklären. Daher möchten die beiden rechtzeitig abklären lassen, ob es nicht sinnvoller wäre, dieses Geld in einen Kreisel zu investieren. Mit dieser Maßnahme könnte der Verkehrsfluss mitten im Dorf verlangsamt und optimiert werden, wie auch Borrmann betont. Allerdings ist die CDU auch der Meinung, dass ein Kreisel sich rechnen muss und das Geld nicht unsinnig „herausgeworfen werden darf“. Etwa zu dem Zeitpunkt, an dem das neue Krankenhaus in Vehlen seine Pforten öffnet, soll auch die Sanierung der seit Langem maroden L451 beginnen. Diese recht umfangreiche Maßnahme wird, so rechnet die CDU-Fraktion, etwa zwei Jahre dauern.

Die Christdemokraten, die ausdrücklich auf die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion hinweisen, möchten in der Zukunft noch enger mit interessierten Bürgern in der Gemeinde zusammenarbeiten. Daher sind alle Personen, die mit der derzeitigen Ratsarbeit nicht zufrieden sind und infolgedessen in irgendeiner Form mit am Wohl des Dorfes mitarbeiten wollen, aufgerufen, sich bei Pavlista und Co. zu melden. Der neue Fraktionssprecher: „Dabei schauen wir nicht, ob ein Parteibuch vorhanden ist.“ Der CDU kommt es vielmehr darauf an, so viel Fachwissen wie möglich in ihre Ratsarbeit einfließen lassen zu können.

Konkrete Vorstellungen, aber noch keinen Termin, hat die CDU für besagten Umwelttag, der aber noch auf jeden Fall im kommenden Frühjahr stattfinden soll. Geplant ist, an diesem Tag die Gräben zu reinigen und den Müll, den viele unverbesserliche Zeitgenossen immer wieder sorglos in der Natur entsorgen, zu sammeln. Schön wäre es, so Pavlista, wenn man außerdem noch einen Schnatgang in den Terminkalender einbauen könnte.

Ein weiterer Wunsch auf der Liste der CDU ist es, wenn es irgendwie gelingen könnte, den immer noch schwelenden Streit zwischen Gegnern und Befürwortern des Projektes Klinikum zu beenden. Ein möglicher Ansatz der Christdemokraten: „Vielleicht sollten sich alle Beteiligten einmal zusammensetzen, um die aufgerissenen Gräben wieder zuschütten zu können.“

Übrigens: Die derzeit vier CDU-Ratsherren werden sich – das steht fest – auch im Herbst zur Wiederwahl in das „Gemeindeparlament“ stellen, denn ihnen macht die Arbeit immer noch sehr viel Spaß. Ferner werden derzeit einige Gespräche geführt, um bei der Kommunalwahl im Herbst mit weiteren Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat aufwarten zu können. r

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