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Willy-Brandt-Medaille für Grabbe

Ahnsen / Hohe Anerkennung Willy-Brandt-Medaille für Grabbe

Die Willy-Brandt-Medaille als höchste Auszeichnung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands hat der Ahnser Heinz Grabbe im „Heeßer Krug“ erhalten.

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Heinz Grabbe (links) nimmt die Willy-Brandt-Medaille aus den Händen von Carsten Becker entgegen. Die Urkunde trägt die Unterschrift des Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel.

Quelle: sig

Ahnsen/Heeßen (sig). Die Verleihung erfolgte im Rahmen der Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Eilsen.
Der Unterbezirksvorsitzende Carsten Becker aus Stadthagen hielt die Laudatio: „Es gibt Persönlichkeiten, die stehen für Werte und setzen sie in politisches Handeln um. Weit über 40 Jahre hat das Heinz Grabbe mit Erfolg geschafft – in seiner Gemeinde, in der Samtgemeinde und im Schaumburger Kreistag.“
Schon kurze Zeit nach dem Eintritt in die SPD hatte Grabbe das Amt des Bürgermeisters in seiner Heimatgemeinde übernommen; am Ende seiner politischen Arbeit sollte er dort zum Ehrenbürgermeister ernannt werden.
Bis zur jüngsten Kommunalwahl, zu der er nicht mehr antrat, habe sich Grabbe stets mit großem Engagement für das Wohl der Bürger von Ahnsen eingesetzt. Im Ort gibt es viele Spuren seines Wirkens. Eine bebilderte Dorfchronik gehört zu den herausragenden Projekten, die noch in seiner Amtszeit vollendet wurden.
Becker wies darauf hin, dass Grabbe von 1996 bis 2001 auch Bürgermeister der Samtgemeinde war. Während seiner fast 40-jährigen Tätigkeit als Kreistagsabgeordneter übernahm der Ahnser noch zeitweilig die Aufgaben des Vizelandrates. Nebenbei führte er die Kasse der SPD-Kreistagsfraktion. Darüber hinaus gab es noch viele andere ehrenamtliche Funktionen, die Grabbe ausfüllte, etwa an der Spitze des heimischen Abwasserverbandes.
Nach der Übergabe der Willy-Brandt-Medaille und der Urkunde bedankte sich der altgediente Kommunalpolitiker in einer kurzen Stellungnahme für die hohe Auszeichnung: „Ich bin gern in unserer Partei und bleibe ihr auch in Zukunft treu. Natürlich gab es nicht immer nur Freude, sondern auch Streit, den man aber ertragen konnte. Ich wünsche der SPD weiterhin viel Erfolg.“

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