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Wo Indianer Postreiter berauben

Ahnsen Wo Indianer Postreiter berauben

Wer hätte das für möglich gehalten? Ahnsen soll im „Wilden Westen“ liegen. Zumindest hatte das den Anschein angesichts des Geländespiels, das die Freie evangelische Gemeinde für die Ferienkinder ausrichtete. Es hieß nämlich: „Postreiter unterwegs im Wilden Westen.“

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Die Vorfreude auf das Geländespiel im „Wilden Westen“ ist groß.

Quelle: sig

Ahnsen. Und dieser „Wilde Westen“ lag gar nicht weit entfernt vom kirchlichen Gemeindezentrum an der Obernkirchener Straße. Von dort aus starteten die Kinder, die als Bewohner diverser Städte wie Dallas, Denver und Salt Lake City, aber auch aus den Black Hills auf ihre Aufgaben vorbereitet worden waren.

 Die meisten sollten aus ihrem vorher abgegrenzten Stadtbereich als Postreiter Briefe zu den verschiedenen anderen Orten bringen. Einige verwalteten die Poststellen in den Städten. Die Reiter zogen dort aus einem Stapel jeweils einen Brief, der den Namen des Zustellortes enthielt.

 Bis hierher war alles ungefährlich. Aber unterwegs lauerten in ihren Verstecken Indianer, die die Briefe abfangen wollten. Dazu genügte es, die Zusteller „abzuschlagen“. Sicher waren diese Männer nur, wenn sie ein anderes Stadtgebiet unbeschadet erreicht hatten. Aber selbst wenn eine Zustellung nicht geklappt hatte, durften die Postreiter weitere Versuche mit anderen Briefen starten. In einem Ausweis wurde festgehalten, wie häufig es jedem Postler gelungen war, den Indianern zu entkommen und die Briefe an dem vorgegebenen Ort abzugeben.

 Man kann sich vorstellen, dass im „Wilden Westen“ von Ahnsen richtig Betrieb herrschte. Die meisten Teilnehmer dieses Geländespiels hatten sich hurtig bewegen müssen. Da taten die angebotenen Erfrischungen richtig gut. Diese Spielidee, die Pastor Frank Kohlmeyer ausgesucht und umgesetzt hatte, bereitete den Kindern wieder großen Spaß.sig

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