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1000 Hennen mit eigenem Chauffeur

Vier Hühnermobile 1000 Hennen mit eigenem Chauffeur

Wenn ihnen vor drei Jahren diese Entwicklung vorausgesagt worden wäre, hätten sie laut gelacht, die beiden Landwirte Rudi und Henning Wecke, die damals gemeinsam eine GbR gründeten, ein Hühnermobil kauften und mit 250 Hühnern „bestückten“. Mittlerweile bezeichnen die Weckes diese Investition als eine der besten Entscheidungen in ihrem Leben.

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Hennig Wecke neben einem Hühnermobil inmitten zahlreicher „glücklicher“ Hennen.

Quelle: möh

HEESSEN. Auf der 2,5 Hektar großen Wiese direkt neben dem Hof an der Waldstraße in Heeßen stehen mittlerweile vier mobile Hühnerställe und 1000 Hennen legen in der Regel tagtäglich 850 Eier. Ganz aktuell gibt es Weckes Freilandeier ab sofort nun auch in der Bäckerei Achter an der Hauptstelle in Obernkirchen und in der Zweigstelle in Bückeburg.

Täglich mit der Hand gesammelt

Henning Wecke hat die Freilandeier seiner 1000 Hühner, die täglich mit der Hand gesammelt und verpackt werden müssen, bisher über den Automaten auf seinem Hof und über einen Automaten auf dem Hof Gottschalk in Leteln verkauft. Außerdem beliefert er die Gaststätte „Heeßer Krug“, das evangelische Altersheim in Bückeburg, die Kindertagesstätte Emmaus und das Café „Marvandus“, das seine Dienste in Bückeburg und in Kleinenbremen anbietet. Natürlich freut es den jungen Landwirt besonders, dass nun auch die Bäckerei Achter die Eier vertreibt.

Zudem lässt Wecke seit geraumer Zeit von den Eiern seiner Hühner in einem kleinen Betrieb in Hessen Eiernudeln produzieren. Diese Nudeln gibt es ebenfalls ab sofort bei Achter und in den Verkaufsautomaten von Wecke und Gottschalk. Der junge Landwirt bedauert, in ganz Niedersachsen nicht eine Firma gefunden zu haben, die ihm garantieren konnte, bei der Herstellung von Nudeln wirklich nur die heimischen Eier zu verwenden. Daher habe er notgedrungen nach Hessen ausweichen müssen.

Artgerechte und umweltschonende Tierhaltung

Mit dem Hühnermobil, so Wecke, sei eine besonders artgerechte und umweltschonende Tierhaltung möglich. Dadurch, dass der Freilandstall einmal wöchentlich versetzt wird, hätten die Hühner jede Woche eine neue Auslauffläche. Vorteil sei hierbei, dass der „alte“ mit Kot verdreckte Auslauf nicht überdüngt werde und sich bis zur nächsten Nutzung regenerieren könne. Den Hühnern komme der neue Auslauf durch das frische Grün zugute. „Sie geraten auf keinen Fall mit irgendwelchen Krankheitserregern in Berührung und bleiben so gesund“, erklärt Wecke. Recht stolz fügt er hinzu, dass er seinen Hühnern noch nie ein Medikament habe verabreichen müssen.

Landwirt Henning Wecke lädt Interessierte ein, sich die Hühnermobile oder die Hennen persönlich anzuschauen. Außerdem sei der Hof Wecke bei Facebook unter „Wecke Freilandeier“ vertreten.

Mehr Infos: www.hofwecke.de. möh

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