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3500-mal die Klippe rauf

Jürgen Freitag und der Klippenturm 3500-mal die Klippe rauf

Er ist nicht mehr der Jüngste, vollendete kürzlich sein 75. Lebensjahr und verlegt seinen zweiten Lebensmittelpunkt weiterhin auf den Klippenturm.

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Schnappschuss mit Wanderfreunden und Bergschuh: Jürgen Freitag – die Zahl „3500“ auf der Kappe – macht ein Foto.

Quelle: sig

BAD EILSEN. Die Rede ist von Jürgen Freitag, der am Donnerstag seinen 3500. Aufstieg hinter sich brachte, zum 660. Mal mit Beteiligung von Kurgästen.

Diesmal haben den Klippen-Jürgen außer Mitgliedern seines Stammtisches noch Gäste aus Warstein begleitet: Das unternehmungslustige Ehepaar Friedel und Hiltrud Schröder aus dem wegen seines Bieres weithin bekannten Ort aus der Eifel wanderte mit.

„Wir haben uns Bad Eilsen als Ziel für eine Ferienfahrt ausgesucht, weil wir viel mit dem Rad unterwegs sind und durch den Weser-Radwanderweg in diese Region gekommen sind“, berichteten die Eifelaner. Erst am Vortag waren sie in Bad Eilsen eingetroffen und hatten die Ankündigung der Kurgastwanderung gelesen. Dieses Angebot habe sie sofort angesprochen. Zur Erinnerung gab es eine Urkunde mit der Unterschrift des Klippenturmwirtes Jörg Riechert und vom Klippen-Jürgen. Mit einem besonderen Tropfen wurde diese Aktion besiegelt.

Freitag hat nicht mitgezählt, wie viele Kur- und Feriengäste ihn im Laufe der Jahre begleiteten. Er hat die eigentlich kaum vorstellbare Zahl von 3500 Aufstiegen seit 1999 geschafft. Erst im Jahr davor war er aus Braunschweig nach Bad Eilsen gekommen. Der ehemalige Architekt, der bei der Telekom angestellt war, kann sich daran erinnern, dass auch der Fernsehturm in Hannover einst zu seinem Aufgabenbereich gehörte.

Keine Langeweile

Die Liebe zu seiner alten Heimatstadt sei in der Zwischenzeit keineswegs erloschen, versicherte Freitag. Er habe zum Beispiel nach Kräften mitgefeiert, als die Eintracht 2014 in die erste Fußball-Bundesliga aufgestiegen sei. Und es sei noch nicht lange her, dass er mit seiner Ehefrau Monika ins Stadionrestaurant „Wahre Liebe“ eingekehrt ist.

Langweilig wird dem rüstigen Pensionär die Wanderung zur Luhdener Klippe hinauf nie. Er kennt rund 15 Wege, und dazu bietet die Natur ja in den unterschiedlichen Jahreszeiten immer wieder ein neues Bild. Ein besonderes Erlebnis sei eine Winterwanderung mit den Wildspuren im Schnee, berichtete Freitag. Diesmal lud er zum Abschluss der Wanderung seine Mitwanderer und Stammtischfreunde zu einer Schnitzeljagd im „Café am Kurpark“ ein.

Der Mann, der als zweites Hobby noch das Boulespiel hat, wurde mit seinem Team einmal sogar Kreismeister. Nachdem die Bouleanlage an der Ahnser Straße in Bückeburg hatte aufgegeben werden müssen, trifft man ihn jetzt regelmäßig auf den Bahnen im Englischen Garten des Kurortes an. sig

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