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„500. Geburtstag“in der Heimat gefeiert

"Nur so eine Idee" „500. Geburtstag“in der Heimat gefeiert

Zunächst ist es einfach „nur so eine Idee“ gewesen, die aber dann relativ schnell in die Tat umgesetzt worden ist: Die sieben Osses-Geschwister, deren Vater Alfred der letzte Bahnhofsvorsteher im Kurort war, wollten unbedingt gemeinsam ein paar Tage in der Heimat ihrer Kindheit verbringen.

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Die Osses-Geschwister sind zusammen exakt 500 Jahre alt. Beim Familientreffen mit von der Partie ist auch Friedrich Winkelhake (rechts), der seit mehr als 60 Jahren mit Hans-Joachim Osses (links) befreundet ist.

Quelle: möh

Bad Eilsen. Aber es sollte ein Termin sein, an dem alle fünf Frauen und zwei Männer zusammengerechnet das Alter von exakt 500 Jahren hatten. Als Zeitfenster dieses Jubiläumsgeburtstages war der Zeitraum vom 29. Mai bis zum 27. Juli errechnet worden.

Jetzt war es so weit: Peter, Gerda, Monika, Marlies, Hannelore, Rosemarie und Hans-Joachim trafen sich gemeinsam mit ihren Partnern, um ein Wochenende in Bad Eilsen zu verbringen. Alfred Osses, der bei der Rinteln-Stadthäger Eisenbahn sogar sein 50-jähriges Arbeitsjubiläum feiern konnte, war in Bad Eilsen Bahnhofsvorsteher, bis der Personenverkehr 1965 eingestellt wurde. Anschließend war er noch kurze Zeit bis zu seiner Pensionierung im Bahnhof Obernkirchen tätig.

Die sieben Kinder, die alle im heimischen Bahnhof groß geworden sind, kamen nun aus Hagen, Haltern, Waltrop, Oldenburg, Bückeburg, Travemünde und Ebensfeld in den Kurort, um auf den Spuren ihrer Kindheit zu wandeln.

Hans-Joachim Osses, der älteste der Geschwister, hat immer noch enge Beziehungen in den Kurort, denn Friedrich Winkelhake, Vorsitzender des Heimatvereins, ist seit der gemeinsamen Schulzeit sein Freund. So war natürlich Winkelhake „verpflichtet“ worden, den Gästen Neues und Altes aus Bad Eilsen zu erzählen und zu zeigen. Familie Osses zeigte sich recht überrascht von der positiven Entwicklung der Gemeinde. Erwartet hatten sie, dass der Ort eine „große Seniorenresidenz“ geworden sei.

Aber, so Hans-Joachim Ossens, die Gemeinde habe es geschafft, genügend Anreize zu bieten, damit auch immer mehr junge Familien nach Bad Eilsen ziehen. Außerdem freue er sich über die außergewöhnliche Jugendarbeit, die in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, in der auch er groß geworden sei, geleistet würde.

Die Osses-Geschwister sahen sich aber nicht nur in Bad Eilsen, sondern auch in der Umgebung um. Natürlich gehörte eine Fahrt unter Dampf mit der Rinteln-Stadthäger Eisenbahn zum Programm. Ein- und ausgestiegen wurde auf dem Bahnhof in Bad Eilsen. „Toll“ finden die Osses übrigens den neuen Stellplatz für Wohnmobile, der erst im Frühjahr auf dem ehemaligen Remisengelände seinen Betrieb aufgenommen hat. möh

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