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„Abwarten, was auf mich zukommt“

Vize lässt Ämter ruhen „Abwarten, was auf mich zukommt“

Viel und teilweise harte Kritik ist Bad Eilsens Vize-Bürgermeister, Rolf Prasuhn (CDU), dafür entgegengeschlagen, dass er als Bauherr fünf alte, gemeindeeigene Bäume hat fällen lassen. Als Konsequenz daraus hat er sich jetzt dazu entschlossen, alle politischen Ämter in der Gemeinde Bad Eilsen und der Samtgemeinde Eilsen bis auf Weiteres ruhen zu lassen.

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Rolf Prasuhn.

Quelle: pr

BAD EILSEN. Dies habe er schriftlich der Bürgermeisterin Christel Bergmann (SPD), Bad Eilsens Gemeindedirektorin Svenja Edler und Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann mitgeteilt, berichtet Prasuhn. Konkret geht es um seine Funktionen als 1. Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Bad Eilsen und um sein Mandat als CDU-Ratsherr im Gemeinderat sowie um sein Amt als Vorsitzender des Eilser Samtgemeinderats und um sein Mandat als CDU-Ratsherr im Samtgemeinderat. Darüber hinaus habe er Frank Harmening, den Vize-Vorsitzenden des CDU-Samtgemeindeverbands Eilsen, darüber informiert, dass er auch sein dortiges Amt als Vorsitzender ruhen lasse. Zudem überlege er noch, von diesem Posten zurückzutreten.

Auf Anfrage erklärte Prasuhn, dass er sich schon vergangene Woche mit diesen Fragen beschäftigt habe. Dies habe er auch bei einer Sitzung der CDU-Samtgemeinderatsfraktion kundgetan. Letztlich seien es die „Ereignisse der letzten Tage“ gewesen, die ihn zu diesem Schritt bewogen haben. Prasuhn bezog sich damit auf die mutmaßlich gegen ihn gerichteten Schmierereien auf der vor seinem Wohnhaus entlangführenden Bahnhofstraße, auf die unter anderem „€ statt Dorf“ und „#geldgeil“ gesprayt wurden. Mit dieser „Sprühaktion“ sei jedenfalls ein „Punkt überschritten“ worden, betont er.

Weiter berichtet Prasuhn, dass er seine politischen Ämter angesichts dieser Vorwürfe derzeit nicht ausüben könne. Zudem wolle er mit seinem Entschluss, seine Ämter ruhen zu lassen, „auch Schaden von der Gemeinde und der Samtgemeinde fernhalten“.

Bis wann er seine Posten ruhen lassen will: „Ich muss jetzt abwarten, was auf mich zukommt.“ Je nachdem, wie das Ganze – rechtlich gesehen – ausgeht, werde er entscheiden, wie es für ihn in der Politik weitergeht.

wk

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