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Altersruhesitz darf Caddy ausgiebig testen

Bad Eilsen / Gewinn Altersruhesitz darf Caddy ausgiebig testen

Auch ein gewisses Quäntchen Glück gehört dazu, wenn bei einem bundesweiten Wettbewerb der „Gewinn“ nach Bad Eilsen geht, und zwar zum Altersruhesitz Neithard von Stein an der Parkstraße. Dabei handelt es sich um einen VW-Caddy mit Heckausschnitt.

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Schlüsselübergabe: Barbara Seidel (von links), Neithard von Stein junior und Gerd Schmees vor dem Caddy mit Heckausschnitt.

Quelle: möh

Bad Eilsen (möh). Dieses Fahrzeug gestattet es einem Rollstuhlfahrer, ohne Probleme in das Auto zu gelangen. Außerdem dürfen auch noch weitere fünf Personen mitfahren. Der Altersruhesitz darf dieses für behinderte Menschen umgebaute Fahrzeug zwar nicht behalten, es aber acht Wochen lang uneingeschränkt ausprobieren. Kommentar des Geschäftsführers Neithard von Stein junior, als er symbolisch einen überdimensionalen Schlüssel in Empfang nahm: „Das ist ganz toll.“

 Ein Seniorenmagazin hatte über die Vorzüge des Caddy mit Heckausschnitt einen Bericht veröffentlicht, und der Volkswagenkonzern hatte darin alle interessierten Seniorenheime aufgefordert, sich zu melden, wenn sie das Auto einmal bei der täglichen Arbeit mit ihren Behinderten testen wollten. Ausgefüllt werden musste allerdings auch ein Fragebogen. Nach der Auswertung entschied sich VW, dieses Auto dem Altersruhesitz Neithard von Stein vor die Tür zu stellen – der Autokonzern war der Meinung, dass der Caddy in Bad Eilsen optimal eingesetzt würde. Da der Winter mit Eis und Schnee vor der Tür stehe und die Jahreszeit sich daher nicht optimal für einen Autotest eigne, deutete VW die Möglichkeit an, dass der Caddy auch länger als die angekündigten acht Wochen im Kurort bleiben könnte.

 Diplom-Wirtschaftsingenieur Gerd Schmees, verantwortlich für den Vertrieb an Sonderabnehmer in Deutschland, und seine Kollegin Barbara Seidel überreichten Neithard von Stein junior nicht nur symbolisch einen großen Schlüssel für das Auto, sondern hatten auch gleich das Fahrzeug dabei.

 Gerd Schmees erklärte dem Geschäftsführer des Altersruhesitzes die Technik des Caddy. Unter anderem senkt das Auto sein Heck herab, sodass ein Rollstuhlfahrer problemlos ohne Hilfe in das Fahrzeug gelangen kann. Außerdem sind Vorrichtungen vorhanden, um den Rollstuhl sichern zu können. Neithard von Stein junior nutzte die Gelegenheit, den Gästen aus Wolfsburg den Altersruhesitz vorzustellen. Derzeit lebten an der Parkstraße 60 Personen (Altersdurchschnitt: 83 Jahre). 51 Angestellte in Voll- und Teilzeit sorgten für einen reibungslosen Tagesablauf.

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