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„Artes Wesera“ im Fürstenhof

Ausstellung „Artes Wesera“ im Fürstenhof

Meist beteiligen sich zwei oder drei Künstler an den Ausstellungen des Rehazentrums in der Wandelhalle des Fürstenhofes. Diesmal traf sich zur Vernissage sogar eine neunköpfige Künstlerschar.

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Die Aussteller: Marion Basse, Norbert Feist, Tanja Flügel, Norbert Grell, Esther Hansen, Stefan Joppich, Peter Neff, Ilse Overmann, Gunther Zahn und die Freizeittherapeutin Kerstin Henke (li.).

Quelle: sig

Sie gehört zur „Artes Wesera“, die ihren Sitz in Hameln hat und im weiten Umfeld schon an zahlreichen Ausstellungen teilnahm. Da in der Wandelhalle jetzt bereits die 126. Veranstaltung dieser Art eröffnet wurde, darf man sicher sein, dass in der Vergangenheit hier schon Hamelner Künstler beteiligt waren, unter anderem mit ausländischer Herkunft. Das neue Ausstellerteam setzt sich aus sechs Männern und drei Frauen zusammen. Angeführt wird die Gruppe von dem Autoren Peter Neff, der zu den Gründern von „Artes Wesera“ gehört.

Auf einen musikalischen Beitrag wurde diesmal bei der Vernissage verzichtet. Dafür las Neff einige Beiträge aus seinen Publikationen. Seine Texte regen oft zum Schmunzeln an, entbehren zuweilen auch nicht eines Anteils von Sarkasmus. Ein Schlüsselsatz lautete: „Ich esse nichts, was Augen hat.“ Gilt das zum Beispiel auch für Kartoffeln?

 So und so ähnlich wurden die Zuhörer unterhalten, bevor Kerstin Henke ihre Laudatio zu Ende brachte. Die Freizeittherapeutin des Rehazentrums konnte sich nicht mit der Vita und dem künstlerischen Wirken jedes Teammitgliedes befassen. Das wäre ein abendfüllendes Programm geworden. So hatten die Besucher die Chance, völlig unbeeinflusst von den Aussagen der Laudatorin die Werke zu betrachten.

Große Bandbreite

Wie nicht anders zu erwarten, war die Bandbreite an Motiven und Techniken bei den ausgestellten Bildern groß. Es überwog eindeutig eine expressionistische Ausdrucksform. Entsprechend größer war die Verweildauer beim Rundgang durch die Ausstellung. Schon allein die Titel deuten die große Vielfalt an: „Wo bin ich?“, „Verfallsdatum“, „Trilogie“, „Sesam öffne dich“, „Spurensuche“ und „Augen der Vergangenheit“. Gut vertreten waren auch Aktmotive.

 Henke erinnerte daran, dass diese Hamelner Gemeinschaft von Künstlern ein Angebot für alle Kunstschaffenden aus dem Bereich des Weserberglandes ist. Es gebe monatliche Treffen, die schon vom Ambiente her einen besonderen Reiz haben. Sie finden auf einem Hausboot in der Rattenfängerstadt statt. Interessierte können sich jederzeit einfinden und das Gespräch suchen.

 Die Ausstellung in der Wandelhalle des Fürstenhofes ist bis zum 30. Oktober zu besichtigen.  sig

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