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Ausschuss gibt Signal zum Durchstarten

Fremdenverkehrsausschuss in Bad Eilsen tagt Ausschuss gibt Signal zum Durchstarten

Beinahe schon jedes i-Männchen lernt es heutzutage: Ohne „Handout“ läuft rein gar nichts. Das Lehnwort aus dem Englischen („to hand out“ für aushändigen) besagt: Wer sich informieren möchte, bekommt etwas in die Hand gedrückt.

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Bad Eilsen. Was auf die Hand – das möchte natürlich auch der Kurgast in Bad Eilsen. Ihm ist billig, was bereits dem Pennäler recht ist. Was der Kurort schon lange weiß, weshalb er nicht erst seit gestern informative Werbemittel für die Besucher vorhält.

 Manche sind vergriffen, andere müssen aktualisiert werden. „Wir werden immer wieder danach gefragt“, skizzierte Bürgermeisterin Christel Bergmann am Montag im Ausschuss für Fremdenverkehr den Handlungsbedarf. Die Rede ist einerseits von einer Imagebroschüre, also einem Heftchen, das das „Image“ (also den Ruf oder das Ansehen) des Dargestellten in möglichst rosigem Licht und am besten noch von dessen Schokoladenseite her zeichnen soll. Außerdem ist die Rede von einem „Flyer“ (also einem Flugblatt), das dem Leser – kostengünstig gefertigt – Lesens- und Wissenswertes vermitteln soll.

 Gemeindedirektorin Svenja Edler und Touristikmanagerin Elke Dralle hatten sich im Vorfeld der Sitzung abgestimmt. Sie schlugen dem Ausschuss vor, ein Faltblatt aufzulegen, das dem Leser in handlicher und gestraffter Form eine Auswahl der Informationen zur Verfügung stellt, die bereits der plakatgroße „Historische Spaziergang durch Ort und Flur Bad Eilsen“ bietet. „Wir dürfen die darin enthaltenen Daten benutzen“, berichtete Edler. Es sei auch schon jemand gefunden, der aus den Daten den Entwurf für eine handliche Informationsschrift erstelle. Dralle ergänzte: „In der kommenden Woche soll der Entwurf fertig sein.“ Das bedeutet: Der Ausschuss wird sich in Kürze erneut mit diesem Teilaspekt befassen.

 Eine deutlich größere Baustelle stellt die Imagebroschüre dar. Viele Fotos soll sie dem Leser bieten und Texte zum geschichtlichen Hintergrund sowie Hinweise auf die im Kurort zu findende Gastronomie und Einzelhandelsgeschäfte.

 Gerne auf den heutigen Stand bringen würde man auch die Wanderkarte, wobei der Gemeindedirektorin klar ist: „Das geht nicht auf die Schnelle.“ Im Vorfeld sei viel Recherchearbeit vonnöten. Gibt es die Wege überhaupt noch? Sind sie überhaupt noch begehbar? Und in welchen Zustand befindet sich die Ausschilderung? Die Arbeit an all dem soll jetzt unverzüglich beginnen. thm

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