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Bahn-Förderverein erhält Spende

Bad Eilsen / A-bis-Z-Basar Bahn-Förderverein erhält Spende

Der „A bis Z“-Basar in der Wandelhalle des „Fürstenhofes“ in Bad Eilsen hat dem Förderverein der Eisenbahn Rinteln-Stadthagen eine Spende von 400 Euro eingebracht – das war der Erlös aus den Standgebühren. Er ist dem stellvertretenden Vorsitzenden Ernst Lenk aus Stadthagen von der Freizeittherapeutin Kerstin Henke vom Rehazentrum, die den Basar organisiert hat, übergeben worden.

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Eine lustige, aber etwas hölzerne Großfamilie.

Quelle: sig

Bad Eilsen. Es ist seit vielen Jahren guter Brauch, dass eine förderungswürdige Einrichtung, Gemeinschaft oder Organisation aus der Region nach diesem Basar eine Geldspende entgegennehmen darf. Ernst Lenk bedankte sich und wies auf das intensive Engagement seines Vereins hin, das den Erhalt der Bahnverbindung zum Ziel hat. „Unsere Vision ist ein öffentlicher Nahverkehr zwischen Rinteln und Stadthagen mit Anschluss an Hannover“, so Lenk, „das käme auch dem Standort Bad Eilsen und den Patienten der dortigen Kliniken zugute.“

 „Das würden unsere Patienten vom Rehazentrum sicherlich begrüßen“, ergänzte Kerstin Henke. Dann berichtete ihr Gesprächspartner noch, dass es aus dem früheren Wagenpark der Rinteln-Stadthagener Bahn einen Güterwagen gebe, den man zum Transport von Fahrrädern nutzen und an den Triebwagen anhängen wolle. Zuvor müsse aber das marode Dach instand gesetzt werden.

 Der Besuch des Basars in der Wandelhalle verlief bis zur Mittagszeit etwas schleppend, besserte sich aber danach. Von einem gleich bleibenden Angebot könne man nicht sprechen, erklärte Henke. Es kämen immer wieder neue Stände hinzu, während andere Anbieter aufhörten. Diesmal habe der textile Bereich sichtbar zugenommen.

 Vielleicht liegt das an der bevorstehenden kalten Jahreszeit, in der Schals, Socken, Mützen und andere Stricksachen ohnehin mehr gefragt sind. An einem Stand fanden unter anderem aus Wolle handwerklich hergestellte Hausschuhe größeres Interesse.

 Natürlich zeigte sich an etlichen Ständen, dass die Advents- und Weihnachtszeit nicht mehr weit ist. Es gab Kerzen aus Bienenwachs, Türkränze und Gestecke, Leuchtkugeln sowie aus Holz gefertigte Deko-Artikel für den Wohnbereich und für den Weihnachtsbaum. Eine Anbieterin war ihrer Zeit noch weiter voraus. Sie hatte schon Osterartikel mitgebracht.

 Absolut zeitlos waren hingegen die Schmuckkarten, die von Hannelore Stühm und Wilma Kolbe am Unicef-Stand angeboten wurden. Sie helfen mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz, dass es in den ärmsten Regionen der Welt mehr sauberes Trinkwasser und bessere sanitäre Einrichtungen gibt. sig

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