Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Bald rückt der Bauhof an

Schlechter Pflegezustand der öffentlichen Anlagen in Bad Eilsen Bald rückt der Bauhof an

Der schlechte Pflegezustand der öffentlichen Anlagen entlang der Thomas-Mann-Straße in Bad Eilsen hat Siegbert Henke nicht nur zur Säge, sondern auch zum Beschwerdetelefon greifen lassen (wir berichten).

Voriger Artikel
„Danke für neun tolle Jahre“
Nächster Artikel
Schluss mit dem Leerstand?

Hier drücken Baumwurzeln drücken Gossen- und Hochbordsteine in die Höhe.

Quelle: thm

Bad Eilsen. Im Sommer dieses Jahres beklagte er gegenüber dieser Zeitung entsprechende Missstände und forderte die Gemeinde zum Handeln auf.

 Wurzeln hätten an einigen Stellen die Gossen- und Gehwegsteine nach oben gedrückt und gefährliche Stolperfallen entstehen lassen. Aus seiner Sicht sei die Gemeinde verpflichtet, ihre Anlagen entlang der Straße besser zu pflegen, hatte der Bad Eilser damals gesagt. „Wir sind ein Kurort. Wir zahlen unsere Steuern. Also bitte schön – dann muss man an den Bäumen und den Gehwegen im Wurzelbereich auch was machen.“ Ums kurz zu machen: Bald wird Abhilfe geschaffen – an zwei oder drei Stellen.

 „Grundsätzlich machen wir unser Handeln nicht davon abhängig, von wo die meiste Kritik kommt“, sagt Bad Eilsens Gemeindedirektorin Svenja Edler auf Anfrage. Die Gemeinde handele nach öffentlicher Kritik nicht nach der Devise „Da gehen wir jetzt erst einmal hin“. Vom Grundsatz her liege es aber im Turnus der Arbeiter, alle Straßen regelmäßig zu überprüfen. Edler: „Die haben das natürlich auf dem Arbeitszettel und müssen da überall lang – keine Frage.“

 Wenn Wurzelwerk im Einzelfall Gehwegplatten oder Bordsteine aus dem Lot drücke, sei das nicht zu verhindern. Edler: „Das sieht ja auch jeder – es ist also nichts, auf das man nicht achten könnte, weil es irgendwie versteckt liegt.“ Außerdem könne die Gemeinde nicht in jedem Fall etwas gegen ausschlagendes Wurzelwerk unternehmen: „Wohin soll ich die Wurzeln denn tun? Manche Dinge werde ich nicht beheben können.“ Eine gewisse Vorsicht müsse auch jeder Bürger walten lassen. Und wenn solche vergleichsweise leichten Schäden auch noch offenkundig zutage lägen, dann werde das „nicht einmal als Versicherungsfall durchgehen“, so die Einschätzung der Gemeindedirektorin.

 Weil ihr während des ersten Telefonats mit der Redaktion der aktuelle Sachstand nicht bekannt war, musste die Gemeindedirektorin sich Edler erst beim Bauhof erkundigen. Anschauen werde sich der Bauhof die Situation an der Thomas-Mann-Straße allerdings noch einmal, versprach Edler. „Wenn es zu gefährlich ist, dann werden wir auch tätig.“ Die Nachfrage bei Bauhofleiter Bertram Meyer ergab: Die beanstandeten Schäden sind vom Bauhof während der üblichen Kontrollfahrt bemerkt und aufgenommen worden. Dass Pflastersteine in gefährlicher und versicherungstechnisch problematischer Weise aus dem normalen Verlegemaß herausragen, sei dabei jedoch „nicht festgestellt“ worden. Die Nachfrage der Chefin gab allerdings Anlass für eine weitere Kontrollfahrt. Ergebnis: „An zwei oder drei Stellen wird der Bauhof demnächst Bordsteine oder Pflasterung reparieren“, so Edler. Und wann? „Sobald es das Wetter und der Zeitplan der Bauhofmitarbeiter erlauben – also zeitnah.“ Eine Nachricht, die Henke wohl freuen dürfte. thm

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg