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Bald werden vor der Kirche Feigen und Oliven geerntet

Bad Eilsen / Bibelgarten Bald werden vor der Kirche Feigen und Oliven geerntet

Wussten Sie schon, dass Ägypten die Heimat der Zwiebeln ist? Dort wurden sie nämlich schon 9000 Jahre vor Christi Geburt geerntet. Wo man das erfährt? Nicht über Google, sondern über freundliche Helfer, die sich um den Bibelgarten an der Christuskirche in Bad Eilsen kümmern.

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Auch bei den Anpflanzungen an der Bahnhofstraße muss kräftig ausgelichtet werden.

Quelle: sig

Bad Eilsen. ´Bad Eilsen (sig). An den Hochbeeten wurde jetzt wieder im Rahmen des Frühjahrsputzes rund um das Gotteshaus gearbeitet. Wenn der Winter vorbei ist, gibt es dort allerlei zu tun, wie in allen anderen heimischen Gärten. Erstaunlich groß war die Schar der Helfer, die zu dem ehrenamtlichen Einsatz kam. An der Südseite, die sich an die Bahnhofstraße anschließt, wurden die wuchernden alten Büsche entfernt. Dort soll stattdessen die Rasenfläche erweitert werden.

 Auch auf der Westseite wurde kräftig ausgelichtet, gekürzt und Unkraut beseitigt. Am Rande des Vorplatzes an der Friedrichstraße gab es ebenfalls einiges zu tun, um den guten Gesamteindruck zu erhalten. Schließlich befinden sich dort noch sechs Hochbeete, die ständiger Pflege bedürfen.

 Wenn keine Frostgefahr mehr besteht, sollen ein Feigenbaum und ein Olivenbaum gepflanzt werden, die jetzt noch in einem geschützten Raum aufbewahrt werden. Außerdem ist geplant, in dem Bereich zwischen Schaukasten und dem Rasen ein weiteres Hochbeet anzulegen.

 Ruth Everding: „Es gibt nämlich noch eine Vielzahl von Pflanzen, die in biblischen Legenden vorkommen und die uns noch fehlen. Dazu gehört zum Beispiel die Jakobsleiter. Manche sagen auch Himmelsleiter dazu, weil ihre Blätter wie eine Leiter aussehen. Jakob hatte von einer solchen Leiter geträumt, die bis zum Himmel hinauf reicht und auf der die Engel hinauf- und hinabsteigen.“

 Einen starken biblischen Bezug habe ebenso der Judasstrauch, „dessen Samen aussieht wie die Silberlinge, die Judas für den Verrat an Christus erhielt“.

 Auch Rosen, die allerdings während der letzten Frosttage sehr gelitten haben, dürfen im Bibelgarten nicht fehlen. Schließlich war Jericho im Heiligen Land die Stadt der Rosen. Das Anpflanzen von Wein hat sich schon jetzt gelohnt. Im Vorjahr lagen die ersten Trauben beim Erntedankfest auf dem Altar. Jeder Gottesdienstbesucher durfte einmal daran naschen.

 Mit ausgesät worden sind Gerste, Weizen, Leinsamen und Kreuzkümmel sowie Ysop, zu dem es einen Bezug im Alten Testament gibt. Dem ans Kreuz geschlagenen Jesus solle ein kühlender Essigschwamm auf einem Ysopzweig gereicht worden sein. 

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