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Barrierefreies Wohnen – mit Hindernissen

Bad Eilsen Barrierefreies Wohnen – mit Hindernissen

Eine nach wie vor offene Frage ist die nach der Zukunft des ehemaligen Markant-Markt-Geländes im Kurort. „Ich weiß nicht, was davon wird – da ist noch immer kein Kaufvertrag unterschrieben“, sagt Bad Eilsens Gemeindedirektorin Svenja Edler auf Anfrage dieser Zeitung.

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Im Februar 2014 führt Gemeindedirektorin Svenja Edler die Mitglieder des Bauausschusses durch den ehemaligen Markant-Markt.

Quelle: thm

Bad Eilsen. Im Juni 2015 hatten zwei Interessenten aus dem heimischen Raum dem Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung vorgetragen, wie sie sich die künftige Verwendung der Immobilie vorstellen könnten. Als Nachnutzung der beiden miteinander verbundenen Gebäudeeinheiten schwebte den Interessenten, wie Edler damals durchblicken ließ, das Thema „Barrierefreies Wohnen“ vor. Ein Konzept, das mit Blick auf die ins Auge gefasste Zielgruppe Spielräume offenlässt: Denkbar wären ältere Mieter, aber auch Bedienstete des neuen Klinikums Schaumburg, die unter der Woche Wohnraum brauchen, oder Singles. Einrichtungen dagegen, die die breite Öffentlichkeit nutzen könnten – ein Laden, ein Café –, spielten in den Überlegungen der Investoren keine Rolle, teilte Edler damals mit.

Ende August waren sich die Gemeinde Bad Eilsen als Eigentümer der Immobilie und die potenziellen Investoren über den Kaufpreis einig. Längst liegt auch ein Entwurf für den Kaufvertrag vor. „Der sollte noch einmal korrigiert werden“, sagte Edler jetzt. Und: „Darauf warte ich mittlerweile seit sechs Wochen.“ Damit hat sich die ursprüngliche Hoffnung, den Kaufvertrag noch im Herbst 2015 zu unterzeichnen, definitiv zerschlagen. Ins Rutschen gekommen ist damit auch die weitere im vergangenen Sommer skizzierte Zeitplanung. Der zufolge hätte zügig ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt und bis zum Frühjahr dieses Jahres unter Dach und Fach gebracht werden sollen. Anschließend hätten die Umbauten beginnen sollen.

„Ich bekomme derzeit nicht einmal eine Aussage, wann ein neuer Entwurf kommt“, zeigt sich die Gemeindedirektorin spürbar irritiert. Und kommentiert die augenblickliche Lage so: „Für mich persönlich hört sich das nicht gut an.“

Im November 2012 hatte der Gemeinderat beschlossen,die beiden Teilgrundstücke des gegenüber dem Rathaus gelegenen Markant-Markt-Areals zu erwerben. Das Gremium wollte sich mit diesem Schritt die Möglichkeit sichern, künftige Entwicklungen an diesem für den Ortskern des Kurortes bedeutsamen Punkt beeinflussen zu können. thm

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