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Beifall aus vollem Herzen

Hundert Musical-Mitwirkende und Helfer in der Christuskirche Beifall aus vollem Herzen

Alles ist wie geschmiert abgelaufen. Innerhalb einer halben Stunde nach dem Krippenspiel war der Altarraum der Christuskirche in Bad Eilsen umgestaltet.

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Der vielstimmige Chor begeistert die Zuhörer in der Christuskirche.

Quelle: sig

Bad Eilsen. (sig). Eine große Leinwandfläche vermittelte per Lichtbild den Eindruck eines Bahnhofs. Dieser wurde verstärkt durch die dort üblichen Lautsprecheransagen und durch eine alte Bahnhofsuhr, vor der ein paar Reisende einen regelrecht verlorenen Eindruck hinterließen.
Sie mussten nämlich mit der Nachricht leben, dass ihr Zug erst 45 Minuten später als geplant einlaufen würde. Solche Ankündigungen sind vielen Zugfahrern nicht ganz unbekannt, besonders in den Urlaubszeiten und im Weihnachtsverkehr.
Und genau diese Wartezeit nutzte eine große Heerschar von jungen Menschen, die Geschichte von Christi Geburt nachzuspielen – natürlich in einer Version, die zu einem Musical passt, aber im Kern doch weitgehend so, wie sie durch die Bibel überliefert wurde.
Dazu gehörten die drei Hauptgestalten im Stall von Bethlehem, nach denen das Musical benannt ist. Aber es fehlten weder Hirten noch Engel und schon gar nicht Ochs, Esel, Kuh und die Schafe auf der Weide. Weil die schwangere Maria den Weg in die Geburtsstadt nicht zu Fuß schaffen konnte, kaufte ihr Josef einen Esel. Diese Marktszene wurde besonders farbig durch einen störrischen Ochsen, den Nando Siemann auf eine sehr erheiternde Art darstellte.
Ohnehin bekamen die Tiere in dieser Musical-Fassung die ungewöhnliche Chance, die Weihnachtsgeschichte aus ihrer Sicht darzustellen. Bei mehr als 50 Mitwirkenden herrschte auf der Bühne die meiste Zeit Hochbetrieb. Es gab auch viel gemeinsam zu singen, einige Male zusammen mit den Besuchern in der übervollen Kirche, wo selbst zusätzlich herbeigeschaffte Stühle den Zustrom nicht ganz bändigen konnten.
Diakon Ingmar Everding hat die gewiss nicht leichte Aufgabe bestens gemeistert, ein so großes Team zusammenzustellen und für diese Aufgabe zu begeistern. Zum ersten Male gab es keine musikalische Begleitung aus der Konserve, sondern von einer Liveband. Deshalb sollten die Musiker auch genannt werden: Kea Fackiner, Luise Hecht, Jan Lütje und Fabian Söhlke.
Um die Kostüme hatten sich Ruth Everding und Rita Schefzyk gekümmert. Für die Technik waren zuständig: Kilian Hartmann, Marvin Kastner, Tim Köhler, Jan-Niklas Schmid, Eric Struckmeier und Lasse Winkelhake. Das nötige Equipment stellte Thomas Schröder zur Verfügung.
Zusammen mit den zahlreichen Helfern vom Teamer-Turm-Treff waren fast 100 junge Menschen im Einsatz, um dieses Projekt zu realisieren. Das mit viel Beifall aufgenommene Musical wurde übrigens am zweiten Weihnachtstag nochmals in der Christuskirche aufgeführt.

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