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Besuchermangel beim Bauernmarkt

Zu kalt Besuchermangel beim Bauernmarkt

Durchwachsen mit heiteren Phasen – was als Beschreibung für das Wetter taugt, mit dem sich der vergangene Pfingstsonntag präsentiert hat, passt im übertragenen Sinn auch als Resümee für den Bad Eilser Bauernmarkt, den die Palais im Park GmbH an jenem Feiertag aufgezogen hat.

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Am Stand von Daniel Dräger (rechts) verkosteten Ulla und Dieter Bonorden ein Stück Allgäuer Bergkäse.

Quelle: wk

Eilsen. Die Veranstaltung litt aufgrund der kühlen Witterung und der immer wieder einsetzenden Regenschauer doch unter einem im Vergleich zu früheren Ausgaben merklichen Besuchermangel. Und das wiederum drückte auf das Geschäft der knapp 60 Aussteller, von denen ein paar sogar vorzeitig ihre Stände abbauten, weil sich das Event für sie offenbar nicht lohnte.

 „Ich bin an sich gerne beim Bauernmarkt in Bad Eilsen, denn hier habe ich immer gute Gespräche und Umsätze, aber heute leidet das Geschäft leider sehr unter dem schlechten Wetter“, berichtete Franz Kusnierski alias „Samen-Franz“ (Obernkirchen), der vor allem Azaleen sowie Rhododendren im Angebot hatte und bis zum Ende aushielt.

 Ob es am Ende in der Kasse stimmt, hänge letztlich halt auch vom Wetter ab, bestätigte der Allgäuer-Bergkäse-Händler Daniel Dräger (Verl). Platziert hatte er seinen Pavillon im oberen Bereich eines Rundweges, mittels dem die Besucher durch den sich vom „Haus des Gastes“ über den Samtgemeinde-Parkplatz bis in den Englischen Garten hinein ausdehnenden Bauernmarkt geleitet wurden.

 So idyllisch der Park aber auch ist, wäre es nach Drägers Ansicht dennoch besser gewesen, das Markttreiben mehr zu konzentrieren: „Die Stände sind hier oben viel zu weit auseinander“, monierte er. Gerade bei dem schlechten Wetter könne dies dazu führen, dass sich manche Besucher diesen Teil des Rundweges sparen, weil dort eben nicht viel zu sehen sei. Und außerdem entspreche der recht breit gefächerte Warenmix dieses Marktes nicht unbedingt dem, was man unter einem typischen Bauernmarkt verstehe.

 Die beiden Eheleute Ulla und Dieter Bonorden indes waren begeistert von der Veranstaltung: „Der Bauernmarkt gefällt uns gut, denn die Atmosphäre ist schön – und der Markt passt hier einfach hin“, schwärmte der Kleinenbremer. Als regelmäßige Besucher der Bad Eilser Bauernmärkte hatten sie aber auch schon etliche Ausgaben mit freundlichem Wetter erlebt, bei denen aufgrund der Besuchermassen „kaum ein Durchkommen“ gewesen sei.

 Wie viele Besucher man diesmal gehabt habe, könne sie nicht abschätzen, es seien aber deutlich weniger als sonst gewesen, berichtete Samtgemeindemitarbeiterin Sandra Günther, die die Palais im Park GmbH bei der Organisation der Veranstaltung unterstützt hatte. Außer dem wechselhaften Wetter machte sie zudem das Pfingstwochenende selbst für die vergleichsweise schwächere Resonanz verantwortlich. Das verlängerte Wochenende hätten viele möglicherweise für einen Kurzurlaub genutzt.

 Die Resonanz seitens der Besucher und Aussteller, mit denen Günther über den aktuellen Bauernmarkt gesprochen hatte, ergab im Übrigen ein gemischtes Bild.

 Gewünscht werde beispielsweise, dass mehr bäuerliches Kunsthandwerk und mehr bäuerliche Produkte angeboten werden sollten. Eine Anregung, über die man innerhalb des Organisationsteams sprechen werde, mit dem Ziel, diese Anregung nach Möglichkeit entsprechend umzusetzen.

 Und was nicht noch einmal passieren dürfe, sei, dass einzelne – in diesem Fall vier – Aussteller vorzeitig ihre Stände einpacken, betonte Günther. Hier müsse man für die Zukunft bereits im Vorfeld vertragliche Vorkehrungen treffen. wk

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