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Bravourös gespielt

Neujahrskonzert des Blasorchesters Krainhagen Bravourös gespielt

Vor vollem Haus hat das Blasorchester Krainhagen (B.O.K.) ein Neujahrskonzert im Palais im Park gegeben und dabei einen bunten Mix bekannter Melodien kredenzt.

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Mit dem Fagott haucht Kirsten Geißler dem alten Brummbär Leben ein.

Quelle: wk

BAD EILSEN. . So präsentierten die Musiker zum Auftakt des unter das Motto „Wie in Wien“ gestellten Abends den von Robert Stolz komponierten „Uno-Marsch“.
Dieser, so Dirigent Robert Reckling, war auch bei der 2016er Ausgabe des berühmten Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker zu hören gewesen. Bei jener Veranstaltungsreihe also, die ihm und seinen Mitstreitern als Inspiration für ihr jetziges Gastspiel in Bad Eilsen gedient hatte.
Nach diesem forschen Einstieg intonierte das Blasorchester die „Fledermaus Fantasie“. Ein aus der Feder von Johann Strauss (1825–1899) stammendes Werk aus dessen Operette „Die Fledermaus“, das auch 1926 bei der feierlichen Einweihung des Georg-Wilhelm-Saales des heutigen Palais erklungen sei, verriet Reckling.
Ein besonderer Höhepunkt war dann ein Stück namens „Der alte Brummbär“, bei dem die Fagottistin Kirsten Geißler mit ihrem Instrument die tragende Rolle innehatte. Ihr kam nämlich die Aufgabe zu, dem thematisierten Zotteltier als Solistin mit wohlgesetzten Fagotttönen Leben einzuhauchen, was ihr auch bravourös gelang. Denn bei ihrem Vortrag konnte man den alten Brummbär förmlich vor dem geistigen Auge sehen, wie er gemütlich und behäbig durch den Saal tappte. Und entsprechend begeistert fiel der Beifall des Publikums aus.
Ferner unterhielt das Blasorchester mit einem von Reck-ling scherzhaft als „Konzertabend mit André Rieu in gut fünf Minuten“ anmoderierten Medley berühmter Strauss- und Stolz-Melodien, mit einer Hommage an den österreichischen Sänger Peter Alexander („Im weißen Rössl“) sowie mit dem Marsch „Pomp and Circumstance No. 1“.
Dabei leitete der von Sir Edward Elgar (1857–1934) entliehene Marsch nicht nur in die Halbzeitpause über, sondern markierte auch einen Wendepunkt des Neujahrskonzertes, dessen Programm sich in der zweiten Halbzeit gänzlich von dem anfangs gesetzten „Wie in Wien“-Motto löste.
Nun zeigte sich das Blasorchester nämlich von seiner poppig-rockigen Seite, indem es den Titelsong aus dem Hollywood-Blockbuster Backdraft sowie James Bond 007-Filmmusik zum Besten gab. Zudem servierte es den aus dem Tanzfilm „Shall we Dance“ bekannten Song „Sway“, wobei das Blasorchester-Mitglied Charlotte Hagen den Gesang übernahm. Und nicht zuletzt wartete das Ensemble mit dem Lied „The British are coming“ sowie dem Robbie-Williams-Kracher „Let me entertain you“ auf.

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