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Dagmar Söhlke auf Platz eins

EILSEN Dagmar Söhlke auf Platz eins

Viele wollten erst einmal gebeten werden, doch dann haben sich die Listen der Eilsener Christdemokraten für die Kommunalwahl zügig gefüllt. Für den Vorsitzenden Cord-Heinrich Möhle und die Gruppensprecherin im Samtgemeinderat, Dagmar Söhlke, ein klares Indiz dafür, dass zumindest vor Ort von Politikverdrossenheit kaum die Rede sein kann.

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Große Einigkeit herrscht im Heeßer Krug, als die Eilsener CDU ihre Kandidaten für die Kommunalwahl nominiert.fotos: kk

EILSEN. Beide geben sich optimistisch, was die Chancen am 11. September angeht: Auf den CDU-Listen für den Samtgemeinderat und für die Gemeinderäte fänden sich Bewerber aus allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen. „Ein guter Querschnitt“, findet Söhlke. Längst nicht alle Kandidaten hätten ein CDU-Parteibuch – doch das sei auch nicht so wichtig. Schließlich sei die Kommunalwahl eine Personenwahl, die mehr vom Engagement und der Integrität der Bewerber lebe als vom Parteiprogramm.

Die Kandidaten

 Samtgemeinderat Eilsen: Dagmar Söhlke; Hartmut Krause (WiB); Thomas Beckmann; Frank Harmening; Robert Pavlista; Rolf Prasuhn; Rolf Milewczek (WiB); Karl-Heinz Voigt; Jens Mühe; Markus Dreier; Wolfgang Witt (WiB); Dr. Willi Dreves; Christoph Tecklenburg; Roland Beißner; Michael Schroeteler; Stephan Gebauer.

  Gemeinderat Ahnsen: Dieter Gutzeit; Robert Pavlista; Kerstin Zuschlag; Carsten Borrmann; Markus Dreier; Patrick Held.

 Gemeinderat Bad Eilsen: Rolf Prasuhn; Dagmar Söhlke; Dr. Willi Dreves; Stephan Nickelsdorf; Michael Schroeteler; Erich Söhlke; Peter Bachstein; Karsten Scheffler; Ingrid Harmel; Erwin Sengebusch; Elke Sattelmacher-Kirsch.

 Gemeinderat Buchholz: Marianne Ohlen.

 Gemeinderat Heeßen: Frank Harmening; Heinrich Meier; Heike Zuchel; Rudolf Wecke; Jens Mühe; Roland Beißner; Ingo Linnenkamp; Stephan Gebauer.

 Gemeinderat Luhden: Rüdiger Schmidt; Thomas Beckmann; Nils Steinmeier; Karl-Heinz Voigt; Christoph Tecklenburg; Lars-Henning Schröder; Florian Brandt.

 Über die Listenvorschläge abstimmen durften im Heeßer Krug aber nur die Parteimitglieder. Mindestens drei aus jeder Gemeinde beschlossen über die CDU-Liste für ihren Rat. Waren wie im Fall von Bad Eilsen, Buchholz und Luhden nicht genügend Parteimitglieder gekommen, waren alle anwesenden Christdemokraten gefragt. So galt es, einige bürokratische Klippen zu umschiffen, bis alle Listen beschlossen waren. Dabei wurde Einigkeit demonstriert, alle Beschlüsse fielen einstimmig.

 Auf Platz eins der Liste für die Wahl zum Samtgemeinderat kandidiert Dagmar Söhlke. Die Spitzenkandidatin ist auch im derzeitigen Rat Gruppensprecherin. Auf Platz zwei folgt Hartmut Krause von der Wählergemeinschaft in Buchholz (WiB). Damit werde einerseits die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen CDU und WiB gewürdigt, sagte Söhlke. Andererseits sei es ein klares Signal für die Zukunft: Die gemeinsame Arbeit werde fortgesetzt.

 Die Liste für den Ahnsener Rat führt Dieter Gutzeit an, in Bad Eilsen steht Rolf Prasuhn auf Platz eins. In Buchholz hat sich kurzfristig Marianne Ohlen zur Kandidatur bereit erklärt. Spitzenkandidat in Heeßen ist Frank Harmening, in Luhden Rüdiger Schmidt.

 Insgesamt setzt man bei den Christdemokraten auf Kontinuität: Lediglich die bisherigen Ratsmitlieder Björn Metzner (Samtgemeinde und Luhden), Barbara Wömpner (Bad Eilsen) und Manfred Schönenborn (Heeßen) stellen sich nicht zur Wiederwahl.

 Heiße Phase der Vorbereitung auch in der Verwaltung

Während die Parteien die „heiße Phase“ des Wahlkampfs vorbereiten, laufen in der Samtgemeindeverwaltung die organisatorischen Vorbereitungen für die Abstimmung. Als Wahlleiter fungiert Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann, seine Stellvertreterin ist Svenja Edler.

 Schönemann berichtet, dass derzeit die Wahlvorstände und die Wahlausschüsse zusammengestellt würden. Die Vorstände beaufsichtigen die Stimmabgabe in den Wahllokalen und zählen die Stimmen aus. Aufgabe der Ausschüsse – für jede Gemeinde gibt es einen – ist vor allem die Prüfung und Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge und die Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses. Dabei ist es erfahrungsgemäß bei Kommunalwahlen nicht einfach, diese Gremien zu komplettieren. Mitwirken darf nämlich nur, wer nicht selbst antritt. Wer Interesse hat, in einem Wahlvorstand mitzuarbeiten, kann sich noch in der Samtgemeindeverwaltung melden.

 Bis zum 25. Juli, 18 Uhr, müssen die Wahlvorschläge eingereicht werden. Bereits am 26. Juli entscheiden die Wahlausschüsse über deren Zulässigkeit. Anschließend muss der Druck der Stimmzettel in Auftrag gegeben werden. Änderungen bei den Wahllokalen gibt es in Ahnsen: Dort wird nicht mehr im zwischenzeitlich geschlossenen Landhaus, sondern im Dorfgemeinschaftshaus abgestimmt.

 Am Wahltag selbst machen sämtliche Mitarbeiter der Samtgemeindeverwaltung Dienst, um den organisatorischen Ablauf sicherzustellen. Im Rathaus wird ein eigener Briefwahlvorstand eingerichtet. Alle Ergebnisse sollen im Haus des Gastes der Öffentlichkeit präsentiert werden. Alledings wird das seine Zeit dauern: Ausgezählt werden müssen nämlich drei Wahlen: Die zum Kreistag, die zum Samtgemeinderat und die zu den Gemeinderäten. kk

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