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Dem Erpressertrio auf der Spur

Bad Eilsen / Lesungen Dem Erpressertrio auf der Spur

Phantasie ist bei dem Organisatorenteam der „Eilser Nacht der Geschichten“ keine Mangelware. Das Vorlesen ausgewählter Buchtexte ist nur ein Aspekt, wenn auch ein wichtiger. Auch diesmal gab es für die jungen Detektive zusätzlich noch einen geheimnisvollen Fall zu lösen – und dafür bedurfte es einigen Spürsinns.

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Das ist der Erpresserbrief, den Imke Bachmann (links) und Louisa Schwarze hier in den Händen halten. Sie gehören zu dem Trio, das den Brief verfasst hat.

Quelle: sig

Bad Eilsen (sig).  Es hat sich herumgesprochen, dass die zum fünften Male von der Kirchengemeinde ausgerichtete Veranstaltung große Anziehungskraft besitzt. Diesmal beteiligten sich daran 66 Jungen und Mädchen und außerdem 25 Betreuungskräfte, die zum größten Teil vom Team des Turmtreffs gestellt wurden.

 Inzwischen kommen die Teilnehmer nicht nur aus der Samtgemeinde, sondern auch aus Bückeburg, Rinteln und aus dem Auetal. Mit Schlafsack und Decken ausgestattet, trafen alle am frühen Abend im evangelischen Gemeindesaal ein, wurden registriert und nach der Begrüßung durch Ingmar Everding zum Abendessen eingeladen.

 Anschließend gab es die „Reise nach Jerusalem“ als Kennenlernspiel und die Vorbereitungen für die erste Leserunde. Die Kinder bildeten sechs Gruppen und wurden auf verschiedene Räume aufgeteilt. Dazu gehörten die Sakristei, der Altarraum, der Kirchturm, der Keller des Pfarrhauses und das Gemeindehaus. Als „Leserattenhöhle“ diente die neue Bibliothek. Dort konnten die Teilnehmer Bücher aus dem Bestand der Kinderbibliothek der Kurverwaltung auswählen.

 Als es dunkel war, begaben sich die Kinder in den Kurpark. Sie waren mit der Aussage konfrontiert worden, dass die Gemeinde Bad Eilsen um eine Million Euro erpresst wird. Falls das Geld nicht gezahlt werde, würde man Gift in die Aue leiten, drohten die Täter. Das Bargeld sollte in einem Koffer unter einem Gullydeckel beim Tuffsteinbrunnen deponiert werden.

 Eine Kindergruppe holte sich von Bürgermeisterin Christel Bergmann den Erpresserbrief. Er bestand aus Buchstaben, die aus Zeitungsseiten ausgeschnitten worden waren.

 Von einem Geheimquartier aus wurden alle Gruppen gesteuert, die den Erpressern auf die Spur kommen wollten. In einer Papiertonne wurden Zeitungen entdeckt, aus denen der Erpresserbrief zusammengestellt worden war. Außerdem wurden Gespräche abgehört und Giftgefäße in einer Garage entdeckt.

 Am Ende versteckten sich etliche Kinder und bewachten die Ausgänge des Auedurchbruches und des Kurparks. Sie staunten nicht schlecht, als drei Frauen das präparierte Geld abholen wollten. Sie kamen damit aber nicht weit. Die Polizei griff zu.

 Den zur Belohnung für die Ergreifung ausgesetzten Scheck von 1000 Euro übergab die Bürgermeisterin den Kindern nur symbolisch. Stattdessen durften sich die kleinen Detektive aber über einen Korb voller Schleckereien freuen. Bis nach Mitternacht gab es in der Christuskirche noch Leserunden und zuletzt Hörspiele zum Einschlafen.

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