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Die Auswahl ist diesmal besonders groß

Bad Eilsen / Bauernmarkt Die Auswahl ist diesmal besonders groß

Der Bauernmarkt hat einen Pakt mit dem Wettergott geschlossen: Obwohl in der Vorhersage Regen angekündigt worden war, lockte gestern blauer Himmel die Besucher in Scharen in den Englischen Garten.

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Sehr viele Gäste schlendern über den Bauernmarkt: Zierfrüchte wie Kürbisse sind gefragt. möh

Bad Eilsen. Mehr als 70 Anbieter – von Zierkürbissen bis zu Dekorationen aus Beton – sorgten für eine große Angebotsvielfalt. Erstmalig gehörten auch das Foyer und der Sitzungssaal im Rathaus der Samtgemeinde zur Ausstellungsfläche. Kommentar einer Besucherin: „In diesem Herbst gibt es eine besonders große Auswahl an diversen Produkten.“

 Dennoch sieht Frank Noçon, von der Palais im Park Veranstaltungsgesellschaft mbH, die für den Markt verantwortlich zeichnet, noch Handlungsspielraum: „Es gibt auf der Ausstellungsfläche noch einige Lücken, die beim Bauernmarkt im Frühjahr mit weiteren Anbietern geschlossen werden sollten.“ Der Termin dieses Marktes steht bereits fest. Er findet am 17. Mai 2015 statt. Ab sofort nimmt Noçon entsprechende Anmeldungen dafür entgegen.

 Außer den meisten Marktbeschickern, die seit Jahren wegen des besonderen Flairs im Englischen Garten und rund um das Haus des Gastes immer wieder in den Kurort kommen, gab es aber auch Premieren. So war Sandra Sasse aus Westendorf mit „Kunst aus Beton“ erstmalig vertreten und verkaufte Windlichter und Zierkissen sowie Vasen aus diesem Baustoff. Außerdem hatte sie frei schwebende Windlichter aus Glas auf einem Holzklotz im Angebot. Sasse – sie wohnt mit ihrer Familie in Rinteln-Westendorf – bastelt in ihrer Freizeit an den Kunstwerken. Und das Besondere: Der Erlös aus dem Verkauf geht an den Kindergarten in Deckbergen, in dem ihr vierjähriger Sohn betreut wird.

 Der Lions Club Bad Eilsen-Weserbergland betreut und unterstützt finanziell einige heimische Kinder- und Jugendprojekte. Für diesen Zweck, so die Präsidentin Monika Ehlers, verkaufte der Club auf dem Bauernmarkt „alles rund um den Kürbis“. Im Angebot zum Beispiel: leckere Marmelade, Sekt mit und ohne Alkohol, Kuchen und auch Suppe.

 Natürlich fehlten außer den vielen herbstlichen Dekorationen für Haus und Garten, Wollstrümpfen und Westen für den Winter, Blumen und Sträuchern auch nicht die zum Bauernmarkt schon seit eh und je gehörenden kulinarischen Genüsse: Spanferkel, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, Bratwürstchen, Flammkuchen, Fischbrötchen, vor Ort gebackenes Brot, Kuchen und Torte sowie Kartoffelpuffer fanden reißenden Absatz.

 Apropos Musik: Ziemlich verärgert zeigte sich Bad Eilsens Bürgermeisterin Christel Bergmann, dass der Veranstalter in diesem Jahr auf einen Drehorgelspieler oder Spielmannszug zur Unterhaltung der Besucher verzichten musste – aus finanziellen Gründen. Zwar hätte die Gemeinde für einen Orgelspieler nur etwa 100 Euro Honorar zahlen müssen. Aber die „Gema“ hätte dann kräftig zugelangt und für die Musik beim Auftritt um die 1000 Euro Gebühr gefordert. Der Grund dafür: Diese Abgabe wird nicht mehr nach dem Platz berechnet, den „die Musik“ benötigt, sondern nach der kompletten Ausstellungsfläche der Veranstaltung. möh

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