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Ein Bauernmarkt, der seinen Namen verdient

55 Aussteller bieten ihre Waren an Ein Bauernmarkt, der seinen Namen verdient

Der Bauernmarkt „Herbst 2016“ hat seinem Namen wieder alle Ehre gemacht. In der Vergangenheit waren Klagen von Besuchern laut geworden, der Markt werde immer mehr von Anbietern besucht, die mit handwerklichen oder bäuerlichen Produkten nichts mehr gemein hätten.

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Zierkürbisse aller Art und Form und herbstliche Blumen finden neue Besitzer.

Quelle: möh

BAD EILSEN. Mitarbeiterinnen der Veranstaltungsgesellschaft Palais im Park, auch zuständig für diese Veranstaltung, hatten sich daher an dienstfreien Wochenenden ins Auto gesetzt und diverse Märkte in der näheren und weiteren Umgebung abgefahren, um potenzielle Anbieter für den Kurort zu suchen. Mit Erfolg, wie sich jetzt zeigte.

Auch die vielen Gäste, die übrigens nicht nur aus der Samtgemeinde gekommen waren, zeigten sich mit dem Angebot des Bauernmarktes sehr zufrieden. Immerhin boten 55 Marktbeschicker ihre Waren feil. Einer der „Neuen“ war Stefan Schneider vom gleichnamigen Hofladen in Pollhagen. Er hatte seinen Stand noch nicht ganz aufgebaut, da musste er bereits die ersten Kunden bedienen. Im Angebot hatte er neben kleinen gelben und roten Tomaten (Schneider: „Die hingen gestern noch am Strauch.“) Wurst, Gemüse, Suppen und zehn Sorten eingelegte Gurken in Gläsern. Der Trend, so erklärte der Landwirt, gehe hin zu fertigen Produkten, die vor allem von jüngeren Leuten gewünscht würden. Aber auch für Hundebesitzer war Schneider ein Anlaufpunkt, denn er verkaufte den Gourmet-Hundetraum, ebenfalls in Gläsern. Hierbei, so Schneider, handelt es sich um Restfleisch, aus dem dann das Hundefutter entsteht.

Ware für den Herbst und die kalte Jahreszeit

Mit ihrem sprichwörtlich „schweren“ Hobby war Birgit Grote aus Petershagen erstmals zum Bauernmarkt gekommen. Sie verkaufte Dekoration aus frostsicherem Beton, die natürlich einen langen Lebensweg hat. Im Angebot waren Kürbisse, herbstliche Pilze, Rhabarberblätter und auch einzelne Buchstaben. Birgit Grote war von ihrer Bekannten Christina Büsing aus Evesen, die schon seit vielen Jahren mit Floristik und selbstgebundene Kränze auf dem Markt vertreten ist, „angeworben“ worden.

Da es nun auf die kalte Jahreszeit zugeht, waren viele Schals, Loops, Pullover, Wollstrümpfe und auch gestrickte Hausschuhe im Angebot. Die Bücherei verkaufte Lesestoff. Der Gemischte Chor Eilsen hatte ebenfalls alle Hände voll zu tun, denn der Chor wartete wieder mit vielen selbstgebackenen Kuchen und Torten auf.

Die Qualität des Bad Eilser Bauernmarktes – er findet übrigens zweimal im Jahr statt, und zwar am dritten Sonntag im Mai und am ersten Sonntag im Oktober – hat sich inzwischen weit über die Grenzen der Samtgemeinde hinaus herumgesprochen. Viele Aussteller kamen aus dem Großraum Hannover, Hessisch-Oldendorf, Hameln, Hüllhorst oder Stemwede. Und: Wer einmal da war, der kommt in der Regel immer wieder. möh

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