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Ein freudiges Wiedersehen

Bad Eilsen / Katze gefunden Ein freudiges Wiedersehen

Klägliches Miauen ließ eine Heeßerin aufhorchen, als sie im Kurparkbereich unterwegs war. Ein Kätzchen war in einen Kellerschacht hineingefallen und konnte dieses Verlies aus eigener Kraft nicht verlassen. Die Frau überlegte nicht lange, sondern holte den Bauhof zur Hilfe. Der rettete die Katzendame aus ihrer misslichen Lage. Und damit begann eine ungewöhnliche Geschichte.

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Nicht nachzuvollziehen ist, wie die kleine Ausreißerin vor über zwei Jahren von Buchholz nach Bad Eilsen kam – sehr zum Leidwesen ihrer Besitzerin. Umso herzlicher war das Wiedersehen.

Quelle: sig

Bad Eilsen (sig). In den folgenden Monaten konnte nicht geklärt werden, wem das Kätzchen gehörte. Es blieb heimatlos und hielt sich im Umkreis der Bückeberg-Klinik auf. Offensichtlich sorgten tierliebende Menschen dafür, dass es nicht verhungerte. Dazu gehörten auch Patienten der Klinik, was Regina Anke beobachtete, die die Gartenanlagen des Hauses betreut. Sie erwarb sich das Vertrauen der niedlichen Einzelgängerin, die sich von ihr streicheln ließ und dabei vor Wohlbehagen schnurrte. An jedem Morgen zu Arbeitsbeginn gab es ein Wiedersehen, das auf beiden Seiten Freude auslöste.

Das Kätzchen suchte sich gern Plätzchen aus, die im Sonnenschein lagen, und beobachtete Regina Anke bei der Arbeit. In der Zwischenzeit war ein anderer Nachbar bereit, das herrenlose Kätzchen aufzunehmen, bis man seine Besitzer ermittelt hätte.

Eines Tages bekam die Gärtnerin von einer ihrer Nachbarinnen den Rat, sie bei einem Tierarzt untersuchen lassen. Der Tierarzt entdeckte, dass die kleine Schnurrbartträgerin mit einem Chip versehen worden war. So war es nicht schwierig, ihre Herkunft zu ermitteln. Die Nachforschungen ergaben, dass das Kätzchen einer ehemaligen Einwohnerin von Buchholz gehörte, die in der Zwischenzeit den Ort verlassen hatte und außerhalb des Schaumburger Landes wohnte.

Mehr als zwei Jahre lang hatte die frühere Buchholzerin vergeblich nach ihrem Liebling gesucht. Längst hatte sie alle Hoffnung aufgegeben, dass ihre kleine Stubentigerin noch am Leben war. Sie musste befürchten, dass die Katze dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen war. Umso größer war die Wiedersehensfreude, und zwar auf beiden Seiten.

In alle Freude, dass diese Odyssee ein so gutes Ende gefunden hatte, mischte sich bei den Eilser Tierfreunden, die sie aufgenommen hatte, natürlich etwas Traurigkeit. Man hatte sich in der Zwischenzeit bestens aneinander gewöhnt…

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