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Ein junger Mann will in den Bundestag

Bad Eilsen / Wahlkampf Ein junger Mann will in den Bundestag

Tolle Gespräche, heiße Gulaschsuppe, belegte Brötchen, kalte Getränke und ein Gast, der ab Oktober 2013 die heimischen Interessen als Bundestagsabgeordneter in Berlin vertreten will.

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Maik Beermann (stehend) nutzt im Reiterstübchen die Gelegenheit, mit möglichst vielen Gästen ins Gespräch zu kommen.

Quelle: pr

Bad Eilsen (möh). So freute sich Cord-Heinrich Möhle als Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes Eilsen, viele Besucher zum traditionellen „Abend im Reiterstübchen“ begrüßen zu dürfen. Diese Veranstaltung, in der Regel frei von politischen Diskussionen, gilt als gemütlicher Jahresausklang der heimischen Christdemokraten.

 Der 31-jährige Maik Beermann aus dem Landkreis Nienburg, genauer gesagt aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Steimbke, tritt für die CDU am 13. Oktober 2013 zur Bundestagswahl an. Zunächst, so erläuterte der Sparkassenbetriebswirt den Anwesenden, habe er die ihm angebotene Kandidatur dankend abgelehnt. Dann aber, als auch seine Familie und sein Arbeitgeber positive Signale gesendet hätten, habe er sich gesagt: „Eine derartige Chance kommt nur einmal im Leben. Nutze sie, sonst wird ein anderer sie nutzen.“ Beermanns Ziel ist es, am Wahltag eine Stimme mehr als sein Konkurrent zu bekommen, um direkt in den Bundestag einziehen zu können.

 Derzeit sei er, so Beermann, sehr viel unterwegs, um sich bei den Menschen bekannt zu machen und zu hören, welche Sorgen sie plagen. Der gemeinsame Kandidat der CDU-Kreisverbände Schaumburg und Nienburg, betonte, er sei noch sehr jung und „könne gut laufen“. Er kenne zwar die Abkürzungen nicht, sei aber lernfähig. Beermann: „Daher bin ich dankbar für jede Anregung, die ich erhalte.“ Die Resonanz, die er bisher erfahren habe, motiviere ihn immer mehr. Auch im Landkreis Schaumburg sei er bisher immer mit offenen Armen aufgenommen worden. Er sehe sich zudem als Kandidat für die Zukunft, denn bei der Wahl sei er 32 Jahre alt. Beermann: „Wenn in 2017 dann wieder gewählt werden muss, bin ich immer noch in einem Alter, in dem ich der Jungen Union angehören könnte.“

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