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Erfolgsmodell Steuerakademie

Geschätzte Bildungseinrichtung in Rinteln und Bad Eilsen Erfolgsmodell Steuerakademie

Als Erfolgsmodell hat sich die niedersächsische Steuerakademie mit ihren Standorten Bad Eilsen und Rinteln erwiesen.

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Quelle: kk

BAD EILSEN/RINTELN. Darauf wiesen zahlreiche Gratulanten, allen voran Finanzminister Peter-Jürgen Scheider, bei einem Festakt zum zehnjährigen Bestehen im Palais im Park (PiP) hin.

Nach Schneiders Worten stellt der demografische Wandel die niedersächsische Steuerverwaltung vor viele Herausforderungen. Bis zum Jahr 2020 würden voraussichtlich 2400 Fachkräfte altersbedingt ausscheiden. Das sei etwa ein Fünftel aller dort Beschäftigten. Die Steuerverwaltung müsse sich also auf eine enorme Personalfluktuation einstellen.

Vor diesem Hintergrund habe die Nachwuchsgewinnung für die Landesregierung große Bedeutung. Die Steuerakademie habe sich dabei als flexible, praxisorientierte, gut aufgestellte, von allen anerkannte und geschätzte Bildungseinrichtung etabliert. Um die Aus- und Fortbildung zu bündeln und zu modernisieren habe das Land in den vergangenen zehn Jahren über 20 Millionen Euro in die beiden Standorte in Rinteln und Bad Eilsen investiert.

Nachwuchskräfte gehen an die Arbeit

Die Steuerakademie hat seit 2006 insgesamt 1794 Anwärter im gehobenen Dienst und 1074 Anwärter im mittleren Dienst ausgebildet. Allein in diesem Jahr begannen 447 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung – eine große Herausforderung.

Laut Schneider hat sich das Modell der qualitativ hochwertigen Ausbildung in eigener Regie gewährt: „Wir schaffen Identität durch Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Drittes Standbein neben der Fachausbildung für den mittleren Dienst (Bad Eilsen) und des Fachstudiums für den gehobenen Dienst (Rinteln) ist die Fortbildung der niedersächsischen Finanzbeamten. Von 2006 bis 2015 fanden 3050 Fortbildungsveranstaltungen mit rund 36600 Teilnehmern statt. 68000 Bedienstete der Steuerverwaltung haben darüber hinaus am dezentralen Fortbildungsangebot teilgenommen.  kk

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