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Ernestinum-Schüler spenden

12.000 Euro an UNICEF Ernestinum-Schüler spenden

Eine Geldspende in einer Größenordnung, wie es sie bei dem in Bad Eilsen ansässigen UNICEF-Team Schaumburg bisher noch nicht gegeben hatte, hat dessen Leiterin Hannelore Stühm jetzt in Empfang nehmen dürfen. Das Rintelner Gymnasium Ernestinum stiftet 12.000 Euro für das Projekt „Schule in der Kiste".

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Gemeinsam mit den Schülern der Klasse 9.2, den Lehrern Giso Ansorge und Daniel Ellermann sowie dem Schulelternratsvorsitzenden Markus Struck überreicht Schulleiter Reinhold Lüthen den symbolischen Spendenscheck an die UNICEF-Vertreter Hannelore Stühm, Astrid Härms und Dörte Wehner.

Quelle: wk

BAD EILSEN. „Schule in der Kiste“ ist ein Projekt, das Kindern in Regionen, in denen die örtlichen Schulen durch Kriegshandlungen oder Naturkatastrophen zerstört sind, und in Flüchtlingslagern mit einfachen Mitteln Schulunterricht ermöglicht – eben durch die „Schule in der Kiste“. Bei der „Kiste“ handelt es sich nach Information des Kinderhilfswerkes um eine stabile und mobile Metallkiste, die notwendige Materialien enthält, mit denen selbst in abgelegenen Regionen und unter einfachsten Verhältnissen Schulunterricht durchgeführt werden kann.

 So finden sich in den jeweils für 40 Kinder ausgestatteten Kisten Schiefertafeln, Wachsmalkreide, Schulhefte, Bleistifte, Anspitzer, Radiergummis, Lineale, Scheren und Schultaschen. Für die Lehrer sind darin jeweils ein „Lehrerpaket mit Radio für Kurbel- und Solarbetrieb“ sowie Lehrpläne und Lernposter enthalten.

175 Euro por Kiste

 Laut UNICEF kostet solch eine „Schule in der Kiste“ 175 Euro. Mit den vom Gymnasium gespendeten 12000 Euro können also knapp 70 „mobile Klassenzimmer für Kinder“ finanziert werden, mittels der Kinder in den beschriebenen Krisen- respektive Notstandsgebieten nicht nur Lesen, Schreiben und beispielsweise Malen lernen können. Vielmehr werde den Mädchen und Jungen laut UNICEF dadurch auch Halt gegeben.

 Zusammengekommen ist der stolze Spendenbetrag anlässlich der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen des Ernestinums, berichtete Schulleiter Reinhold Lüthen. Anstatt das – auch dank etlicher Sponsoren – für das Jubiläum zur Verfügung stehende Budget bis zum Maximum auszureizen und etwa für viel Geld prominente Festredner und besonders angesagte Musik-Acts für die Festivitäten zu engagieren, habe man lieber „etwas bescheidener gefeiert“ – mit dem Ziel, das dadurch eingesparte Geld für einen guten Zweck zu spenden.

In die 12.000 Euro eingeflossen sind dabei ein Teil der Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten („Ehemaligen-Ball“), eine kleine Spende des Abiturjahrgangs 1987, der Erlös aus dem Verkauf von von Eltern gefertigter Handtaschen und – als größter Posten – 8500 Euro, die bei einem Sponsorenlauf generiert wurden. Organisiert worden war dieser „UNICEF-Sponsorenlauf“ von Schülern der Klasse 9.2 sowie von den beiden Sportlehrern Jan-Oliver Thieme und Giso Ansorge.

Bisher nur davon geträumt

 „12.000 Euro, das ist schon toll“, so Stühm. Von solch einer großzügigen Spende habe man bisher nur geträumt. Sie verriet, dass sich die Geldspenden, die das UNICEF-Team bislang erhalten habe, „nie über 1000 Euro bewegt“ hätten – pro Jahr, wohlgemerkt.

 Gleichwohl seien auch kleinere Spenden wichtig, um die Kinderhilfsprojekte finanzieren zu können, unterstrich die Bad Eilserin, die zudem darauf hinwies, dass das UNICEF-Team Schaumburg in Kürze bei mehreren Veranstaltungen mit einem Weihnachtskarten-Verkauf Präsenz zeigen wird: am 3. und 4. November mit einem Stand in der Stadthäger Marktpassage, vom 30. November bis zum 10. Dezember beim „Weihnachtszauber“ auf Schloss Bückeburg und am 3. Dezember beim Adventsbasar im Stift Obernkirchen.

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