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Es werde Licht – per LED-Band

Friedhofskapelle: Verbesserungen geplant Es werde Licht – per LED-Band

Die Friedhofskapelle an der Bückeburger Straße in Bad Eilsen ist in die Jahre gekommen. In der Politik greift die Erkenntnis Raum, dass man etwas tun muss.

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Problemfall Eingang: Stellenweise ist das Pflaster kaputt, und auch das Stufenpodest ist brüchig.

Quelle: thm

Eilsen. Probleme gibt’s bei der Zuwegung, am Eingangspodest und – während der dunklen Jahreszeit – mit der Innenbeleuchtung.

Ihre liebe Not mit dem Eingang zur Friedhofskapelle haben vor allem Menschen, die nicht (mehr) gut zu Fuß sind, zum Beispiel Alte, die einen Rollator benutzen. Zum einen klaffen im Pflaster des Weges, der von der Straße zur Eingangstür hinab führt, mittlerweile ziemlich tiefe Löcher. Die missliche Lage lässt sich, jedenfalls mit kleinem Geld, nicht verbessern, wie jetzt bei einem Ortstermin schnell deutlich wurde. Über die Jahrzehnte ist der damals verlegte Pflasterstein nämlich spröde und brüchig geworden. Bei einigen Steinen ist die Oberfläche abgeplatzt, jedenfalls in Teilen. Da kann, wer nicht jeden seiner Schritte beäugt, schnell ins Stolpern geraten.

Auf die Schnelle reparieren lässt sich das nicht, das Flickwerk würde nicht halten. Ganze Pflastersteine austauschen kann man aber wegen deren brüchiger Eigenschaften wohl auch nicht. Beim Herausnehmen kaputter Steine könnte auch das ringsum verbaute Material zerstört werden. So führt die Inaugenscheinnahme zu der Erkenntnis, dass Abhilfe nur ein Komplettaustausch des Pflasters versprechen würde. Aus Kostengründen ist das jedoch vorerst nicht zu erwarten.

Vor der Tür wartet mit dem eine Stufe hohen, ebenfalls brüchigen Podest die nächste Stolperfalle auf die Besucher der Kapelle. Die Frage ist: Entfernt man das Podest und gleicht den hinab führenden Weg in der Schräge an? Die auf den ersten Blick einfache Lösung entpuppt sich schnell als Irrweg, jedenfalls dann, wenn es stark regnen sollte. Nicht ohne Grund verläuft quer vor dem Eingang eine Abflussrinne. Weil niemand den Weg hinab schießenden Wassermassen sämtliche Schleusentore in die Kapelle hinein öffnen möchte, soll das Abschrägen erst hinter besagter Rinne erfolgen, so der letzte Stand der Überlegungen.

Während der Wintermonate reicht die in der Kapelle vorhandene Beleuchtung nicht aus. Gesangbuch lesen? Vergiss es! Der Organist hat zwar eine eigene, kleine Lampe. Ansonsten wird der Innenraum von einer einzigen an der Stirnseite der Kapelle angebrachten Lichtquelle mehr schlecht als recht erhellt.

Idee eins zur Lösung des Problems: Auf dem in Überkopfhöhe rundum verlaufenden Sims könnte ein von unten nicht direkt sichtbares LED-Band verlegt werden, welches das Kapellengewölbe indirekt beleuchten würde.

Idee zwei: In den Ecken des Kapellenraumes werden Strahler angebracht und auf das Deckengewölbe ausgerichtet, sodass sie ebenfalls für indirekte Beleuchtung sorgen. Bei all dem jedoch soll die besinnliche Atmosphäre der Kapelle keinen Schaden nehmen.

Beim Ortstermin tendierte das Meinungsbild in Richtung des LED-Bandes. Das letzte Wort wird der Rat sprechen. thm

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