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Es wird Zeit

Sanierung des Kurensembles Es wird Zeit

Die Zeit drängt: Bis Ende Februar soll der Entwurf des Konzepts stehen, mit dem sich Eilsen um Städtebaumittel aus dem Bund-Länder-Programm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ bewerben möchte (wir berichteten).

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Auf diesem Kellerpfeiler im Kurtheater haben sich im Jahr 1945 auch britische Soldaten verewigt.

Quelle: thm

Bad Eilsen. Ganz oben auf der Liste steht der Umbau von Kursaal und Kurtheater zu einem multifunktional nutzbaren und überregional wirksamen Veranstaltungsort. Die Rede ist vom künftigen „Palais im Park“. Mehr als zwei Millionen Euro Zuschuss sind bereits bewilligt, die Sanierung hat im Juni 2014 begonnen.
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Punkt zwei schlägt die Sanierung und anschließende Umnutzung der Remise zu einem multifunktionalen Veranstaltungsgebäude mit Kleingastronomie vor, in dem lokale oder regionale Künstler auftreten könnten. Außerdem denkbar sei es, dort auch Räume für eine ambulante medizinische Betreuung anzubieten.

An die dritte Stelle setzen die Planer das Areal des ehemaligen Markant-Markts. Weil sich der Standort im näheren Umfeld der Kliniken befindet, biete es sich an, dort Betriebe aus den Bereichen Medizin oder Medizintechnik anzusiedeln. Auch andere Dienstleister seien dort gut aufgehoben.

 Mit der gestalterischen Aufwertung der Ortsmitte befasst sich Punkt vier. Ziel ist die verbesserte barrierefreie Erreichbarkeit der dort liegenden Versorgungseinrichtungen, also Arztpraxen, Geldinstitute, Kindertagesstätten, Schulen, Geschäfte, Kurpark und „Palais im Park“. Der Planer schätzt die Kosten auf 593 000 Euro.

 An fünfter Stelle bringt der Katalog eine Umnutzung des am Englischen Garten gelegenen ehemaligen Bauhofs zu einer Seniorenwerkstatt mit Treffpunkt ins Gespräch.

Das Stichwort „barrierefrei“ kommt auch bei Punkt sechs vor. „Das gesamte Thema der Inklusion ist wichtig und wird immer wieder eine bedeutende Rolle spielen“, sagte Planer Matthias Reinold, als er das Konzept im Bad Eilser Gemeinderat erläuterte. Daher soll die Gestaltung des Englischen Gartens unter diesem Aspekt verbessert werden.

An der siebten Stelle der Liste geht es um das an der Auebrücke gelegene Brunnenhaus des Georgenbrunnens – einer „historischen, kleinen und feinen Einheit“, wie Reinold ausführte. Dieser Standort biete sich als historische Kulisse geradezu an, um dort als „Lounge“ einen Kulturtreffpunkt mit Kleingastronomie zu schaffen. Die vorhandene Außenfläche könne sinnvoll in die Gestaltung eingebunden werden. Der Planer hat als Zielgruppe einer künftigen Nutzung zum einen die Schüler der Landesfinanzschule im Blick, denkt aber darüber hinaus auch an diejenigen, die künftig am Gesamtklinikum Schaumburg ausgebildet werden.

Die barrierefreie Gestaltung der Bahnhofstraße steht an achter Stelle des Katalogs. Es gibt dort Geschäfte, die oberhalb des Straßenniveaus liegen, wobei der Übergang aufgrund der Geländeform bisweilen fließend ist. „Es geht jetzt gar nicht einmal darum, heute schon zu prüfen, ob das an jeder Ecke verwirklicht werden kann“, so Reinold. Vielmehr müsse man jetzt darauf achten, das Problem in seiner Gesamtheit zunächst einmal anzusprechen und in das Konzept hineinzuschreiben.

Position neun nimmt die barrierefreie Gestaltung des Kurparks in seiner Gesamtheit ein, damit dieser heutigen Ansprüchen besser gerecht wird als bisher.

Punkt zehn ist der Rückbau des Bauhofgebäudes auf dem Remisengelände. Es steht der dort geplanten Straße buchstäblich im Weg. Die Kosten für diese Position schätzt der Planer auf 187 000 Euro.

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