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Evangelische Jugend reist ins Mittelalter

Bad Eilsen Evangelische Jugend reist ins Mittelalter

Ausgesprochen mittelalterlich ist es bei der jüngsten Wochenendfreizeit zugegangen, die die evangelische Kirchengemeinde Bad Eilsen im benachbarten Lipper Land ausgerichtet hat.

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Mutig, mutig: Ein Ritter mischt sich unter die jungen Burgfräuleins.

Quelle: sig

Bad Eilsen/Bösingfeld. Rund 50 Jungen und Mädchen haben dort eine längst vergangene Zeit wieder aufleben lassen. Und darin ist höfisches Treiben Kult gewesen.

Ein buntes Bild boten die vielen Zelte, die auf dem Gelände der Freizeit- und Begegnungsstätte des CVJM in der Nähe von Bösingfeld aufgebaut worden waren. Daneben gab es auch größere Gemeinschaftszelte, die mit Bänken und Tischen ausgestattet wurden. Dort konnten Treffen abgehalten und Workshops ausgerichtet werden.

Diakon Ingmar Everding hatte Gruppen bilden lassen, die mit unterschiedlichen Aufgaben betraut wurden. Alle hatten etwas mit der mittelalterlichen Lebensart zu tun. Die Jungen waren unter anderem fleißig damit beschäftigt, aus Holz Schwerter herzustellen, in die sie anschließend ihre Initialen oder andere Hinweise einbrannten, die auf den Besitzer schließen ließen. An anderer Stelle entstanden Visiere, die den Kopf und speziell das Gesicht schützen sollten.

Währenddessen verwandelten sich die Mädchen in stolze Burgfräuleins. Dazu mussten sie aus Stoff passende Gewänder anfertigen und zudem jene Spitzhüte, die wie umgestülpte Schultüten aussehen und an deren Spitze bunte Tücher flatterten.

Der Diakon berichtete von einem schwarzen Ritter, der in der Dunkelheit erschienen sei und Hinweise zum Fundort einer Schatzkiste gegeben habe. Diese wurde ausgegraben, enthielt dann aber – was für eine Enttäuschung – nur Kartoffeln. Letztlich konnten aber auch diese zur Verpflegung beitragen. Um die kümmerten sich im Rahmen eines besonderen Workshops überwiegend Mädchen.

Ruth Everding ließ sich in den Speiseplan schauen. Da fiel auf, dass sich die Organisatoren auch dafür einiges hatten einfallen lassen, was vom üblichen Angebot abweicht. In jedem Fall wurde auf eine wohlschmeckende und zugleich gesunde Nahrung geachtet. So gab es zum Beispiel beim Rittermahl sogar Brennnesselnudeln.

Die verbleibende Freizeit wurde unter anderem noch mit ritterlichen Spielen und Wettbewerben ausgefüllt. Außerdem hatte man schon in der Heimat einige Vorführungen einstudiert.

Fazit: Es war wieder ein sehr kreatives Freizeitvergnügen mit historischem Hintergrund, das die jugendlichen Teilnehmer erlebten. Und mancher und manche von ihnen ist bereits jetzt gespannt, was sie in Bösingfeld im nächsten Jahr erwartet. sig

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