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Falscher Polizist ruft Seniorin an

Achtung! Falscher Polizist ruft Seniorin an

Ein angeblicher Polizist hat am Montag gegen 11.15 Uhr eine 95-Jährige Bad Eilserin angerufen und sie zu ihren Bargeldbeständen sowie ihrem Geburtsdatum befragt. Hintergrund seien mehrere Einbrüche, die in der Nachbarschaft der Seniorin stattgefunden hätten, wie der falsche Beamte der Rentnerin erzählte.

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Quelle: Symbolfoto

Bad Eilsen. Diese vertraute sich nach dem Gespräch einer Mitbewohnerin an, teilte die Polizei mit. Die Mitbewohnerin suchte sofort die Polizei im Kurort auf. Dort stellten die Beamten klar, dass es zum fraglichen Zeitpunkt keine Einbrüche gab. Auch das Telefonat ging nicht auf das Konto der Beamten.

Umgehend reagieren

„So stellen wir uns die geglückte Verhinderung einer Straftat vor, indem von älteren Menschen eine Vertrauensperson hinzugezogen wird, die umgehend reagiert und sich mit der Polizei in Verbindung setzt“, lobt der Pressesprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer. „In der Folge wäre vermutlich unter fadenscheinigen Gründen ein falscher Polizeibeamter bei der Rentnerin erschienen und hätte versucht, in ihre Wohnung zu gelangen.“

Wie sich Senioren im Fall von solchen Anrufen verhalten sollten, fasst Auer folgendermaßen zusammen:

Polizisten machen keine Hausbesuche, um „nach dem Rechten zu sehen“, Polizeibeamte fragen auch nicht nach Geldverstecken und Kontodaten. Behörden fordern kein Geld am Telefon.

Haben Sie keine Sicherheitskette, Tür zu lassen und durch den Spion schauen. Sprechen Sie durch die geschlossene Tür.

Die Polizei ruft nicht mit der Notrufnummer 110 an. Bei dem Anruf mit dem angeblichen Notruf 110 handelt es sich um eine neue Betrugsmasche. Dabei wird die sichtbare Rufnummer technisch verändert.

Falsche Anrufnummer

Möglich ist das über das „Call ID Spoofing“. Mit dieser Methode kann der Anrufer frei wählen, welche Nummer bei seinem Gegenüber im Display erscheint. Die Anrufer warnen vor angeblichen Einbrechern in der Nachbarschaft und wollen wissen, ob der Angerufene allein im Haus und im Besitz von Wertgegenständen sei. Auch Polizeischutz wird angeboten – alles Tricks, um in die Wohnung des Opfers zu gelangen.

Selbst Behördennummern sind davor nicht geschützt. Auer: „Überprüfen Sie daher die angezeigte Telefonnummer, in dem Sie bei der für Sie zuständigen Dienststelle oder über den Notruf 110 nachfragen, ob der Anruf von dort kam. r

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