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Frühstück mit dem Finanzminister

Bad Eilsen Frühstück mit dem Finanzminister

Durch gute Arbeit in der deutschen Steuerverwaltung „griechische Verhältnisse zu verhindern“, dazu hat Rintelns Vizebürgermeisterin Ursula Helmhold die 132 Absolventen der Steuerakademie Niedersachsen, Standort Bad Eilsen, aufgerufen. Gegen die griechischen Sommertemperaturen im Rintelner Brückentorsaal konnten die frischgebackenen Finanzwirte dagegen nichts tun.

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Als Jahrgangsbeste wurden Jana Bischoff (Finanzamt Herzberg) vor Marcel Pfeifer (Hannover-Süd) und Cassandra Osse (Zeven) von Doods mit der Einladung zu einem Frühstück mit dem Finanzminister sowie einem Buchgeschenk geehrt. 

Quelle: dil

Bad Eilsen. Die Menschenfülle im Saal steigerte diese eher noch. Regierungsdirektorin Bernadette Zeitler begrüßte alle denn auch mit den Worten: „Willkommen zu unserem kollektiven Saunagang.“ Noch am Morgen waren letzte mündliche Prüfungen abgenommen worden. Insgesamt zehn Studenten schafften die Prüfung nicht. Sie dürfen im Herbst erneut antreten. Die Erfolgreichen können sich aber doppelt freuen: Alle werden übernommen. Die Finanzämter im Lande stehen vor einer großen Pensionierungswelle, brauchen also Nachwuchs. Deshalb wird die Ausbildung noch erweitert. „Sieben Prüfungsausschüsse hatten wir diesmal, nächstes Mal könnten es bei Bedarf schon wieder mehr sein“, sagte Zeitler. Die räumlichen Kapazitäten würden deshalb in Bad Eilsen und Rinteln (Schulung gehobener Dienst) ausgebaut.

Eilsens Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann hofft, nächstes Jahr die Abschlussfeier wieder in Bad Eilsen ausrichten zu können, im dann fertigen Palais im Park. „Seien Sie nachsichtig mit überforderten Steuerzahlern“, bat Schönemann, verwies aber wie Helmhold darauf, dass der Staat die Steuern braucht.

Staatssekretär Frank Doods freute sich, für diesen Termin der viertägigen Landtagssitzungswoche entflohen zu sein und den Finanzminister vertreten zu dürfen. „Zielstrebigkeit und Ausdauer allein verbürgen den Erfolg“, sagte Doods. Erfolglose Talente, gut erzogene Verlierer und verkannte Genies gebe es schon genug. Doods: „Wir brauchen Sie, wir haben in Sie investiert. Der Wettbewerb um gute Nachwuchskräfte verschärft sich. Deshalb wird es eine Kernaufgabe der nächsten Zeit für uns sein, die Fort- und Weiterbildung unserer vorhandenen Kräfte voranzutreiben. Wir wünschen uns, dass wir lange für Sie als Arbeitgeber attraktiv bleiben.“

Lehrgangssprecherin Perdita Deters dankte allen Ausbildern und scherzte: „Heute sind wir die, vor denen unsere Eltern uns gewarnt haben.“

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