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Fünf Tonnen oder fünfzig Tonnen?

Probleme mit Regenwasser in Buchholz Fünf Tonnen oder fünfzig Tonnen?

Die spannende Frage war und ist: Welche Menge an Wasserbausteinen wird benötigt? Es geht um die offene Regenwasserhaltung im Wohngebiet „Auf der Portugall“ in Buchholz, die ihren Zweck nicht richtig erfüllt und deshalb überarbeitet werden muss.

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Gefälle zu gering: Wegen der zu niedrigen Fließgeschwindigkeit setzen sich im Rohr immer wieder Sedimente ab.

Quelle: pr.

Buchholz. Ende Juli hatte der Gemeinderat über das Thema schon einmal beraten. Damals wurde angesichts der überraschend hohen Kosten für die Sanierung noch keine Entscheidung getroffen. Stattdessen wurde beschlossen, weitere Angebote einzuholen. Diese liegen mittlerweile vor.

 Die offene Regenwasserführung im Wohnbaugebiet „Auf der Portugall“ gilt einerseits als besonders umweltfreundlich. Andererseits klagen Anlieger seit geraumer Zeit und immer mal wieder über Probleme. Die Gräben wucherten mit Gräsern und Sträuchern zu, würden außerdem nicht häufig genug gemäht und geräumt, lautet die wiederholt vorgetragene Klage. Dort, wo der Kanal in Rohren die Straße unterquert, steigt das Wasser bei stärkerem Niederschlag regelmäßig deutlich an. Und dieses so sehr, dass die Sandsteineinfassung eines angrenzenden Grundstücks bereits unterspült worden ist.

 Auf der Ackerseite, wo die Rohre wieder in den Kanal münden, läuft das Wasser nur schlecht ab. Dort fehlt es am erforderlichen Gefälle, weshalb das Wasser nicht schnell genug abfließen kann. Was Folgen hat, denn wegen der niedrigen Fließgeschwindigkeit lagern sich immer wieder Sedimente im Rohr ab, an denen sich das Wasser staut.

 Bereits in den Vorjahren war die Grabensohle mehrfach geräumt worden, allein der Erfolg hielt nie lange an. Für Abhilfe werde nur ein größeres Gefälle im Graben sorgen, sagen die Fachleute. Dazu müssen die vorhandenen Wasserbausteine zunächst aus- und dann nach erfolgter Nivellierung wieder eingebaut werden.

 „Das erste Angebot war ja nach unserer einhelligen Auffassung nicht so zufriedenstellend ausgefallen“, erinnerte Hartmut Krause mit Blick auf den als hoch empfundenen Kostenansatz an die zurückliegende Sitzung. Der Bürgermeister berichtete vom Eingang zweier weiterer Kostenvoranschläge. „Die benötigte Menge an Wasserbausteinen variiert sehr stark“, verglich Krause die Zahlen. Er sei mit Vertretern aller Anbieter vor Ort gewesen und hätte allen auch das Gleiche vorgetragen. „Das geht von fünf Tonnen bis 50 Tonnen“, sagte er schmunzelnd und schlussfolgerte: „Dementsprechend fallen dann natürlich auch die Preise aus.“ Der Bürgermeister drängte darauf, den Auftrag nun zügig zu erteilen, damit die Umbauarbeiten bald beginnen können.

 Wolfgang Witt empfahl für die Wählergemeinschaft in Buchholz, von „dem günstigsten Angebot“ auszugehen, wonach mit den Arbeiten für das Sichern der Böschung und für das Erneuern der Fließsohle in den Gräben die Firma Vehling beauftragt werden soll. Dagegen hatte die SPD nichts einzuwenden.  thm

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