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Fürstenhof soll saniert werden

Erweiterung für Rehazentrum geplant Fürstenhof soll saniert werden

Die Entscheidung, das Rehazentrum um den Julianenhof mit zusätzlichen Therapie- und Seminarräumen zu erweitern, bezeichnen Verwaltungsleiterin Elke Unland und Chefärztin Inge Ehlebrecht-König auch noch rückblickend als nicht nur richtungsweisend, sondern als „goldrichtig“.

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Verwaltungsleiterin Elke Unland (von links), Patient Burkhard Mankow und Chefärztin Dr. Inge Ehlebracht-König.

Quelle: möh

Bad Eilsen. Ohne das vor zehn Jahren in Betrieb genommene Gebäude, um das sie damals richtig hätten kämpfen müssen, hätte das Rehazentrum in Bad Eilsen nicht diese erfolgreiche Entwicklung genommen. Der Julianenhof feiert in diesen Tagen diesen kleinen Geburtstag und hat darüber hinaus Großes vor.

 Der Träger des Rehazentrums, die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, nimmt noch einmal richtig Geld in die Hand und investiert in den Standort Bad Eilsen. Im nächsten Jahr wird der altwürdige Fürstenhof, der sich recht marode darstellt, mit einem zweistelligen Millionenbetrag komplett saniert. Die ersten Planungen sind bereits angelaufen.

 Den zehnten Geburtstag haben die Verantwortlichen im Rehazentrum zum Anlass genommen, gemeinsam mit den Mitarbeitern ein Fest zu feiern. Seit das neue Gebäude im Jahr 2005 seinen Betrieb aufgenommen hat, sind im Rehazentrum nicht weniger als 66000 Patienten behandelt worden. Auf den „Geburtstagsgast“ Burkhard Mankow aus Verden an der Aller wartete bei der Feier eine besondere Überraschung. Verwaltungsleiterin Elke Unland und Chefärztin Dr. Inge Ehlebracht-König überreichten ihm nicht nur einen Blumenstrauß, sondern als Erinnerung an seinen Aufenthalt auch einen Bildband über Bad Eilsen.

 Der 57-jährige Patient hat insofern Glück gehabt, weil als mögliche Stationen für die Rehabilitation nach seiner Bandscheibenoperation außer Bad Eilsen auch Soltau und Bad Nenndorf im Gespräch waren. Er entschied sich für das hiesige Zentrum, da er dort sofort nach seinem Krankenhausaufenthalt einen Termin bekommen konnte. Mankow, der als Lackierer arbeitet und auch unbedingt in seinen Beruf zurückkehren möchte, hat nach eigenen Angaben seine Reha-Entscheidung „auf keinen Fall bereut“. Im Rehazentrum mit seinen vielen medizinischen Angeboten und Möglichkeiten fühle er sich sehr gut aufgehoben. Auch die nähere Umgebung gefalle ihm bestens.

 „Von den Patienten hören wir immer wieder, dass sie mit Ausstattung und Ausrichtung des Rehazentrums sehr zufrieden sind“, sagen Ehlebracht-König und Unland. Zwar sei der Gebäudekomplex sehr weitläufig, habe aber dennoch mit der Symbiose aus alten und neuen Gebäuden einen gewissen Reiz. Um aber auf dem neuesten Stand zu bleiben, müsse immer wieder Geld investiert werden. Kürzlich habe die Rentenversicherung bereits die Wandelhalle nach den Vorschriften des Denkmalsschutzes mit modernen Fenstern ausgestattet. Auch der Fußbodenbelag sei komplett erneuert worden.

 Im nächsten Jahr nun steht eine Riesen-Investition der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in den Standort Bad Eilsen an. Diese gilt dem Fürstenhof: Der ist seit seiner Eröffnung 1918 in die Jahre gekommen und soll komplett saniert werden. Das denkmalgeschützte Gebäude ist nicht nur für das Rehazentrum, sondern auch für den Ort selbst sehr wichtig. Wie viel Geld exakt für die notwendigen Arbeiten erforderlich ist, steht noch nicht fest. Der Betrag kann erst ermittelt werden, wenn klar ist, welche Arbeiten anstehen und erledigt werden müssen. Aber Experten rechnen wenigstens mit einem zweistelligen Euro-Millionenbetrag. Die Bauzeit beträgt nach ersten Schätzungen zwölf Monate. Was bedeutet: Spätestens 100 Jahre nach seiner Inbetriebnahme wird die Sanierung abgeschlossen sein.

 Verwaltungsleiterin Unland und Chefärztin Ehlebracht-König hoffen, „dass es möglich sein wird, auch während der Sanierungsarbeiten wenigstens die Hälfte der Räume im Fürstenhof weiter nutzen zu können“. Ob diese Option Wirklichkeit werden kann, werden die weiteren Planungen zur Sanierung ergeben. möh

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