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Gehweg und Straße abgesackt

Bad Eilsen Gehweg und Straße abgesackt

Um eine an der Höhenstraße gelegene, zum Bergkurpark hin abfallende Böschung neu zu befestigen, soll dort eine etwa zehn Meter lange Winkelstützwand als Ersatz für eine inzwischen marode Stahlspundwand eingebaut werden. Zudem sollen durch Erdbewegungen entstandene Schäden am Gehweg und an der Straße behoben werden. Exakt 37000 Euro (die Straßenreparatur nicht eingerechnet) sind für diese Maßnahme, die bereits 2016 im Gespräch war, im Haushalt der Gemeinde Bad Eilsen eingeplant.

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Stolpergefahr: Der Gehweg und der Fahrbahnrand der Höhenstraße weisen deutliche Schäden auf.

Quelle: wk

BAD EILSEN. „In diesem Abschnitt sind am Gehweg und auf der asphaltierten Straße deutliche talwärts gerichtete Verschiebungen zu erkennen. Die Stahlspundwand weist im sichtbaren Bereich starke Korrosionsschäden auf und ist infolgedessen bereits durchlöchert“, heißt es hierzu in den von der Gemeindedirektorin Svenja Edler verfassten Erläuterungen zum 2017er Haushaltsplan.

Vor Ort sehen die „Verschiebungen“ so aus, dass der Bürgersteig in der Mitte auf mehreren Metern Länge um einige Zentimeter abgesackt ist. In ähnlichem Maße ist die Asphaltdecke der Höhenstraße in dem betroffenen Teilstück zur Gosse hin eingesackt. Und die Bordsteine zwischen Fahrbahn und Gehweg sind dort leicht aus der Flucht.

Geschätzte Kosten: rund 36 500 Euro

Es besteht also Handlungsbedarf, diese Stolperstellen zu beseitigen; zumal sich in der Nähe ein Altenheim befindet, dessen Bewohner – so sie noch mobil genug sind – durchaus auch Spaziergänge in den Bergkurpark unternehmen und dafür mitunter den besagten Bürgersteig benutzen.

Dass die Sanierung nicht schon 2016 erfolgt ist, obwohl bereits ein entsprechender Geldbetrag im Gemeindehaushalt bereitgestellt war, liegt laut Edler daran, dass zunächst eine Baugrunduntersuchung erforderlich war. Ziel war es, zu erfahren, wodurch die Absackungen im Bereich des Bürgersteiges und der Straße entstanden sind und wie die Böschung für die Zukunft stabilisiert beziehungsweise wie der Schaden behoben werden kann.

In dem der Gemeinde mittlerweile vorliegenden „Geotechnischen Bericht“ des beauftragten Sachverständigenbüros wird der Bau einer neuen Winkelstützwand empfohlen. Geschätzte Kosten: rund 30000 Euro für den Einbau der Winkelstützwand einschließlich der Neuverlegung des Gehwegpflasters und der Bordsteine plus circa 6500 Euro für das erstellte Gutachten. Die Summe für die Sanierung der Straße ist in dem fünfstelligen Betrag indes noch nicht enthalten, so Bürgermeisterin Christel Bergmann. Nach Infos der Verwaltung ist bereits ein Auftrag zur Planung und Ausschreibung der Sanierungsmaßnahme erteilt. wk

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