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Gemeinde verliert „Stimme und Gesicht“

Pfarramtssekretärin Karin Bernert verabschiedet Gemeinde verliert „Stimme und Gesicht“

Personelle Wechsel in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde werfen aktuell ihre Schatten voraus oder sind bereits zum Jahreswechsel vollzogen worden. Im Zuge des traditionellen Neujahrsempfangs verabschiedete Superintendent Reiner Rinne die Pfarramtssekretärin und Rechnungsführerin Karin Bernert und begrüßte deren Nachfolgerin Kathrin Dütsch, die ab sofort im Gemeindebüro für die Finanzen zuständig ist.

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Karin Bernert (von links), Superintendent Reiner Rinne und Kathrin Dütsch während des Neujahrsempfangs der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.

Quelle: möh

Bad Eilsen. Als Sekretärin und damit zuständig für die Verwaltung und Organisation ist Anja Hillmann im Dienst der Kirchengemeinde. Diese nahm aber schon 2014 ihre Tätigkeit auf. Außerdem wird Superintendent Rinne mit Ablauf dieses Jahres in den Ruhestand treten. Mitte 2014 läuft der Vertrag des Diakons Ingmar Everding aus.
Eine Entscheidung, wer die Nachfolge von Rinne als Seelsorger in der heimischen Kirchengemeinde antritt, ist noch nicht gefallen. Sicher ist nur, dass Rinne mit Ablauf des 31. Dezember dieses Jahres in den Ruhestand tritt.
Optimistisch zeigen sich die Verantwortlichen in der Gemeinde, dass die Landeskirche wohl den Vertrag mit Diakon Ingmar Everding verlängert. Landesbischof Karl-Hinrich Manzke sei „von der tollen Jugendarbeit von Ingmar Everding ganz begeistert“, wie Pastor in Ruhe Hans-Peter Fiebig, Rinnes Vorgänger als Superintendent, zu berichten wusste.
Voll des Lobes über die Arbeit der ausgeschiedenen Mitarbeiterin Karin Bernert, die von Pastor Fiebig eingestellt worden war, zeigte sich Superintendent Rinne. Sie habe in all den vielen Jahren der Gemeinde nach Außen „ihre Stimme und ihr Gesicht“ gegeben und damit auch vermittelt: „Hier im Pfarrbüro geht es persönlich zu.“
Karin Bernert, die zusammen mit ihrem Ehemann Karl-Heinz die Entscheidung getroffen hatte, ihre Arbeit in der Gemeinde aus persönlichen Gründen vorzeitig zu beenden, hatte dann doch Tränen in den Augen, als sie sich verabschiedete. In all den fast 25 Jahren ihrer Tätigkeit habe sie sich immer als Bindeglied zwischen Pastor und Gemeinde verstanden. Obwohl sie im Pfarrbüro sehr gern gearbeitet habe, freue sich sie jetzt natürlich auf ihre Arbeit zu Hause und vor allem auf das Enkelkind, mit dem sie nun sehr viel Zeit verbringen könne. Aber, so betonte sie, wenn ihre Hilfe wirklich einmal vonnöten sei, stehe sie selbstverständlich zur Verfügung. Dennoch sei sie sich sicher, dass ihre Arbeit in den jüngeren Händen wirklich gut aufgehoben sei.
 Den Neujahrsempfang nutzte Superintendent Rinne ferner, Kathrin Dütsch, mit einem Blumenstrauß offiziell zu begrüßen. Gleichzeitig sprach er die Hoffnung aus, dass sie sich bei ihrer Arbeit im Pfarrbüro immer wohlfühlen möge.

Von Cord-Heinrich Möhle

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