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Große Lügengeschichte auf der Bühne

Cocomico-Theaterprojekt Große Lügengeschichte auf der Bühne

Auf ihrer durch Deutschland, Österreich und Luxemburg führenden Tournee hat die Cocomico Theaterproduktion Köln ein Gastspiel im Palais im Park gegeben.

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Nach Erhalt des Erpresserbriefes überlegen „Käpt’n Blaubär“ (Karl-Heinz Zmugg, links) und „Hein Blöd“ (Cornelius Buschbeck), wie sie an den geforderten Diamanten kommen, um die vermeintlich entführten drei „Bärchen“ damit freizukaufen.

Quelle: wk

Eilsen. Auf dem Programm stand dabei dessen mittlerweile 99. Aufführung des Kinder-Musicals „Käpt’n Blaubär“, mit dem das Ensemble bereits zahlreiche Erfolge gefeiert hat. In Bad Eilsen ging das Stück am Sonnabend allerdings vor einem recht überschaubaren Publikum über die Bühne: Gerade mal rund 50 Besucher – etwa die Hälfte davon Kinder, der Rest Eltern und Großeltern – hatten sich diesen mit viel Musik und Gesang gespickten Spaß gegönnt.

 Eine vergleichsweise schwache Resonanz, wie Mina Koch, die Produktionsleiterin des Cocomico-Theaters, berichtete. Zum Vergleich verwies sie auf dessen anlässlich des diesjährigen „Hessentages“ in Herborn angesetzte 100. „Käpt’n Blaubär“-Aufführung, die mit circa 1200 Besuchern praktisch ausverkauft sei. Die bescheidene Besucherzahl in Bad Eilsen führte sie in erster Linie darauf zurück, dass der hiesige Vorverkauf erst eineinhalb Monate zuvor angelaufen sei, während die Karten für andere Gastspiele des Cocomico-Theaters üblicherweise über einen Zeitraum von einem Jahr und mehr im Vorverkauf offeriert würden.

 Sei’s drum. Denjenigen, die sich eine Karte für das Kinder-Musical besorgt hatten, bescherte das Theaterensemble einen vergnüglichen Nachmittag, der erwartungsgemäß auf die kleinen Besucher zugeschnitten war. Wobei die seinerzeit von dem Comic-Zeichner Walter Moers erdachte und nicht zuletzt durch das Fernsehen („Die Sendung mit der Maus“) bekannt gewordene, jede Menge Seemannsgarn spinnende Titelfigur „Käpt’n Blaubär“ auch den Erwachsenen vertraut gewesen sein dürfte. Ebenso die anderen auf dem alten Fischkutter „Elvira“ wohnenden Protagonisten – allen voran die Ratte „Hein Blöd“ sowie die drei Bärchen „Gelb“, „Grün“ und „Rosa“ (drei Enkel von „Käpt’n Blaubär“).

 Die vielen Lügengeschichten ihres Opas „Käpt’n Blaubär“ (in Bad Eilsen dargestellt von Karl-Heinz Zmugg) sind es übrigens, die die drei „Bärchen“ (Deniz Fingskes, Marion Müller, Anna Stijohann) in der von dem Cocomico-Theater erzählten Geschichte zum Anlass nehmen, es ihrem Großvater einmal heimzuzahlen. Und zwar indem sie plötzlich verschwinden und ihre eigene Entführung vortäuschen. Wobei ein von ihnen fingierter, dem Opa zugeleiteter Erpresserbrief einer mysteriösen „O.T.K.“-Bande besagt, dass sie, die Bärchen, nur dann wieder freigelassen werden, wenn „Käpt’n Blaubär“ den Entführern das „Auge des Tigers“, den größten Diamanten der Welt, besorgt.

 Auf der Suche nach eben diesem Juwel und seinen Enkeln haben der Großvater und „Hein Blöd“ (Cornelius Buschbeck) dann allerlei merkwürdige Begegnungen. So etwa mit der Katze „Octotussy“, die sich „die Herrschaft der Katzen“ zum Ziel gesetzt hat, mit dem „Weltbesten Taucher“ sowie mit dem „Weißen Kai“ (ein Double des berüchtigten „Weißen Hai“). Was „Käpt’n Blaubär“ und „Hein Blöd“ nicht bemerken ist, dass hinter alledem die drei Bärchen stecken, die sich entsprechend der von ihnen gespielten Rollen kostümiert haben. Klar, dass die Enkel ihre Lügengeschichte schließlich aufklären und das Ganze ein Happy End hat, auf das alle zusammen mit einer Tasse Tee anstoßen. wk

 

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