Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Bad Eilsen Großes Interesse an der Frauenmesse
Schaumburg Eilsen Bad Eilsen Großes Interesse an der Frauenmesse
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:50 10.02.2019
Gute Laune und eine lockere Atmosphäre machen die Frauenmesse aus.  Quelle: gn
Bad Eilsen

Erstmals war auch die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes mit mehreren Informationsständen vertreten. Die Bewirtung hatte das Team vom Café Mavandus übernommen.

Während am Samstag von einem regen Publikumsinteresse gesprochen werden konnte, brach am Sonntag ein wahrer Ansturm über die alljährliche Frauenmesse in Bad Eilsen herein. Besonders im Bereich Kosmetik war großer Andrang angesagt, da sich die Besucherinnen dort vor Ort verschönern lassen konnten. Zwei von ihnen klimperten begeistert mit ihren auf natürliche Weise verlängerten Wimpern. Auch die Möglichkeit, sich die Zähne aufhellen zu lassen, wurde genutzt. Als Weltneuheit wurde die Reparatur geschädigter Nägel mit einem Speziallack angeboten.

Ein Messestand mit nickelfreiem Modeschmuck wandte sich an empfindliche Trägerinnen. Ganz besonders im Bereich der Ohrstecker kann es sonst zu unliebsamen Entzündungen kommen. Im Bereich der Bekleidung fanden die Besucherinnen auch ausgefallene Stücke zu vernünftigen Preisen. Die Abteilung Wellness präsentierte sich mit wirbelsäulenentlastenden Rückenkissen, Aloe-Vera-Produkten, schamanischer Heilarbeit oder einer Ernährungsberatung.

Selbsthilfe-Gruppen stellen ihre Arbeit vor

Gehäkeltes Zubehör zur Tracht, Touristik in Schaumburg oder besondere Schokoladenspezialitäten rundeten die Angebotspalette ab. Ricarda Kummer vom Organisationsteam des Palais im Park war mit dem großen Besucherinteresse mehr als zufrieden: „Am Samstag konnten wir noch einen viel beachteten Vortrag zum Thema ‚Chronische Erkrankung und Depression’ anbieten, am Sonntag unterhielt der Bad Eilser Künstler René Noçon die Gäste.“

Im kleinen Saal des Palais informierten Selbsthilfe-Gruppen über ihre Arbeit und ihre Angebote. Die Zurückhaltung der Besucher war allerdings groß, hier wünschten sich die Anbieter einen intensiveren Austausch. Heide Slawitschek-Mulle aus Luhden und ihre Kollegen vom Diabetiker-Verband maßen den Blutdruck und stellten mit einem Piks in den Finger den aktuellen Zuckergehalt im Blut fest. Weitere Selbsthilfe-Gruppen, wie die Morbus-Bechterew-Vereinigung, die Gesellschaft für Muskelkranke sowie die Multiple-Sklerose-Gruppe, waren Ansprechpartner und informierten mit Flyern.

Der SHG-Treff wendet sich an seelisch erkrankte Menschen und bietet erstmals auch in Bückeburg, und zwar jeden Montag von 15.30 bis 17.30 Uhr, im katholischen Pfarrheim eine Begegnungsmöglichkeit für Betroffene bei Kaffee und Kuchen an. Auch die Selbsthilfe-Gruppe „Sonnenschein“ für Angehörige psychisch erkrankter Menschen ist ab dem 26. März in Bückeburg vertreten. Dort können sich Interessierte jeden vierten Montag im Monat von 18 bis 19.30 Uhr in der Begegnungsstätte an der Herderstraße austauschen. gn