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Grünkohlessen im Schützenhaus

„Hoch lebe der neue König!“ Grünkohlessen im Schützenhaus

„Die alte Majestät ist tot, es lebe hoch der neue König!“ Für die Ortsgruppe Ahnsen/Bad Eilsen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) bedeutet dieser alte Spruch einen Wechsel an der „Spitze“.

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Guter Dinge: Vize-Vorsitzende Hannelore Haase (von links), Grünkohlkönig Manfred Möhring, Sozialverbandsvorsitzender Rolf Everding und Ex-Grünkohlkönigin Bärbel Rode. möh

Ahnsen/Bad Eilsen. Bärbel Rode „musste“ nach zwölf Monaten den Titel der Grünkohlkönigin abgeben. Aber die Position blieb nicht lange vakant. Unter dem Applaus der Freunde des Wintergemüses wurde Manfred Möhring zur neuen Majestät proklamiert.

 Als ein äußeres Zeichen seiner Würde überreichten der Vorsitzende Rolf Everding und seine Stellvertreterin Hannelore Haase dem neuen König einen liebevoll geschmückten Kohlstrunk und eine entsprechende Anstecknadel. Möhring versprach, im kommenden Jahr „umsichtig“ regieren zu wollen.

 Das traditionelle Grünkohlessen im Schützenhaus ist immer ein besonderer Höhepunkt im Kalender des Sozialverbandes, der mehr als 300 Mitglieder zählt. Fast 90 Männer und Frauen begrüßte Everding zu dieser Veranstaltung. Der Vorsitzende bedauerte es, dass erstmals seit vielen Jahren Bürgermeisterin Christel Bergmann nicht am Traditionsessen teilnehme, da sie im Urlaub weile. Seinen „Antrittsbesuch“ absolvierte dagegen der neue Sozialverbands-Kreisvorsitzende Winfried Lange, der zudem von seiner Stellvertreterin Marie-Luise Schmidt begleitet wurde. Everding bedankte sich denn auch beim Schützenverein, der seine Räumlichkeiten wieder einmal zur Verfügung gestellte hatte und dessen Damen zudem die Bedienung der Gäste übernommen hatten. Willkommen hieß Everding zudem Besucher sogar aus Tirol und aus Höxter.

 In einem Verein beziehungsweise Verband mit einer derart hohen Mitgliederzahl fällt immer wieder Arbeit an, die vom Vorstand allein nicht bewältigt werden kann. Daher ist es beim heimischen Verband zur Tradition geworden, Mitglieder für besondere Verdienste mit der eigens kreierten Ehrenkette des Sozialverbandes zu ehren und somit für das freiwillige Engagement ein kleines Dankeschön zu sagen. Renate Haase und Rolf Everding überreichten in diesem Jahr sogar zwei der besonders begehrten Auszeichnungen. Sichtlich gerührt, weil sie nicht damit gerechnet hatten, nahmen Lisa Hose, deren Sohn Thomas übrigens den Grünkohl gekocht und zubereitet hatte, und Hans-Joachim Niemeier die Ehrenketten entgegen.

 Ein Jahr sei er nun in seinem neuen Amt als Kreisvorsitzender und habe damit begonnen, den Kreisverband von „innen heraus zu verändern“, sagt Lange. Der Sozialverband wolle zukünftig nicht mehr nur über Politik reden, sondern von ihr auch wahrgenommen werden. Dem Kreisverband gehörten immerhin 8000 Mitglieder in 33 Ortsverbänden an. Und das Team des Vorstandes verstehe sich als Sprachrohr dieser vielen Menschen. Lange kritisch: „Und was stinkt, muss auch angesprochen werden.“

 Er kündigte darüber hinaus an, demnächst den Kreisverband in weitere fünf „Regionsverbände“, die als Zwischenverbände aber inoffiziell und mehr als Arbeitsgruppen anzusehen seien, zu unterteilen. Lange appellierte dabei an die Mitglieder des heimischen Verbandes, ihn einfach per Telefon anzurufen, wenn sie irgendein aktuelles Thema hätten, um die sich der Sozialverband kümmern könnte. Lange: „Wir leben von der Spontaneität, und ich nehme jeden neuen Gedanken, auch wenn es sich um eine ungewöhnliche Idee handelt, gern auf.“   möh

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