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Hochwasser erreicht Kurpark

Starkregen in Eilsen Hochwasser erreicht Kurpark

Der Starkregen der vergangenen Tage hat Mittwochmorgen die Aue im Bad Eilsener Kurpark über die Ufer treten lassen. Einige Wege und der Zugang von der Bahnhofstraße mussten aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, Rasenflächen sind überflutet.

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Am Tuffsteindurchbruch im Kurpark muss ständig Treibgut aus der Aue gebaggert werden, damit die Engstelle nicht verstopft.

Quelle: kk

Eilsen. Immer wieder musste mit einem Bagger Treibgut aus dem reißenden Bach entfernt werden, damit sich der Tuffsteindurchbruch nicht zusetzte.

Diese Engstelle stand in den vergangenen Tagen schon unter besonderer Beobachtung der Gemeindemitarbeiter. Immer wieder musste der Bagger in Aktion treten. Es sollte verhindert werden, dass sich abgerissene Sträucher und Äste vor dem Durchlass festsetzten.

Die Lage spitzte sich dann am Mittwoch in den frühen Morgenstunden zu, als eine „Hochwasserwelle“ Eilsen erreichte. Die Aue trat im Kurpark über die Ufer, das Wasser suchte sich eigene Wege, fließt zum Teil in der „Notaue“ über Rasenflächen. Auch der Auewanderweg musste gesperrt werden. Größere Schäden gab es nach Auskunft von Gemeindedirektorin Svenja Edler bisher nicht. In der Vergangenheit war Bad Eilsen nach Starkregenfällen schon deutlich schlimmer getroffen worden. An neuralgischen Punkten wie der Bahnhofstraße oder der Straße Im Wiesengrund in Heeßen gab es bisher keine Probleme.

Ähnlich sieht es in Ahnsen entlang der Aue aus. Einige Anlieger mussten zwar die Pumpen in ihren Kellern anwerfen, größere Schäden wurden aber nicht gemeldet.

Auch im Bereich der „Stapelbrücke“ fließt das Auewasser noch gut ab. „Das haben wir schon deutlich schlimmer erlebt,“ berichteten Anwohner, die sich vor Ort ein Bild von der Lage machten. Vor dem Mittelpfeiler der kleinen Brücke in die Feldmark hatte sich häufig Treibgut festgesetzt, sodass sich ein Rückstau bildete und benachbarte Grundstücke überschwemmt wurden.

Andreas Kunde: Kleinere Einsätze

Die Stapelbrücke soll wie berichtet durch einen Neubau ohne Mittelpfeiler ersetzt werden. Im Zuge der Vorarbeiten war die Aue in diesem Bereich bereits ausgebaggert worden, was die Lage weiter entspannt hat. Auch die Hochwasserschutzmaßnahmen im Zuge des Klinikneubaus in Vehlen scheinen sich positiv auszuwirken.

Wie Ordnungsamtsleiter Andreas Kunde von der Samtgemeinde mitteilte, mussten die Feuerwehren zu zwei kleineren Eisätzen ausrücken: In der Neuen Straße in Heeßen war ein Baum umgestürzt. Außerdem wurde Hilfe bei einem vollgelaufenen Keller geleistet. Kräfte der Eilsener Wehren unterstützen aber die Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd, die zu Hilfseinsätzen Richtung Hildesheim aufgebrochen ist.

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